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Robert Glatzel wurde unter anderem beim TSV 1860 München ausgebildet. Nun wechselt er in die Premier League zu Cardiff City.

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Ex-Löwe Robert Glatzel für sechs Millionen Euro zu Cardiff City

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Robert Glatzel steht vor einem Wechsel vom 1. FC Heidenheim zu Cardiff City. In der Jugend wurde er unter anderem beim TSV 1860 München ausgebildet. 

Robert Glatzel wurde in der Jugend unter anderem beim TSV 1860 München ausgebildet. Sein wohl größtes Karrierehighlight erlebte der Stürmer in der vergangenen Saison ausgerechnet gegen den Stadtrivalen FC Bayern München. Bei der 4:5-Niederlage des 1. Heidenheim im DFB-Pokal-Viertelfinale traf der 25-Jährige gleich dreimal in der Allianz Arena. Nun folgt das nächste Highlight für den gebürtigen Münchner folgen: 

Der Ex-Löwe wechselt „auf eigenem Wunsch“ zum Premier-League-Absteiger Cardiff City. Das bestätigte der 1. FC Heidenheim am Mittwoch.

Cardiff City zahlt sechs Millionen Euro für Robert Glatzel an den 1. FC Heidenheim

Glatzels Vertrag läuft im Sommer 2020 aus, trotzdem erhält der 1. FC Heidenheim wohl sechs Millionen Euro an Ablöse für den Stürmer. In der vergangenen Zweitliga-Saison erzielte der Stürmer in 29 Spielen in der 2. Bundesliga und im DFB-Pokal insgesamt 17 Treffer und sechs Vorlagen.

Der 25-Jährige startete seine fußballerische Karriere beim TSV Waldtrudering. Über den SC 1906 München und den SC Fürstenfeldbruck folgte der Schritt in die Jugend der SpVgg Unterhaching. Anschließend wechselte er zum SV Heimstetten. Nach nur vier Spielen in der Regionalliga wurde er in die Bezirksliga versetzt. Zwei Monate nach seinem Wechsel zum SVH floh er zu Wacker Burghausen. Mit der Empfehlung von vier Einsätzen in der 3. Liga ging er zum TSV 1860 München, hatte dort allerdings unter Trainer Markus von Ahlen keine Chance. 

Den Durchbruch schaffte Glatzel in der zweiten Mannschaft des 1. FC Kaiserslautern. Beim 1. FC Heidenheim hatte er in der vergangenen Saison maßgeblichen Anteil an der besten Saison der Vereinsgeschichte. In Zukunft könnte sich der gebürtige Münchner nun regelmäßig mit Topteams wie Manchester City, Arsenal London oder dem FC Liverpool messen. Dass er auch gegen solche Kaliber bestehen kann, hat er bereits in der vergangenen Saison eindrucksvoll unter Beweis gestellt. 

Schon vor Anpfiff beim Spiel zwischen dem TSV 1860 und Zwickau gab es Ärger mit der Staatsanwaltschaft München - wegen eines Plakats.

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