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Dieter Schneider (l.) mit Hasan Ismaik

Risiko-Strategie für 1860?

Schneider: So geht er ins Treffen mit Ismaik

  • vonArmin Linder
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München - Das mit Spannung erwartete Treffen der 1860-Verantwortlichen mit Hasan Ismaik rückt näher. Jetzt signalisiert Präsident Dieter Schneider Kompromissbereitschaft - mit einem großen "Aber".

Seit Mai war Hasan Ismaik nicht mehr in München. In der Zwischenzeit haben sich manche Differenzen aufgetan. Es herrscht großer Klärungsbedarf - insbesondere im Hinblick auf den Strategiewechsel, den sich Ismaik angeblich wünscht: hin zu mehr Risiko und mehr Investitionen.

Am 7. Januar wird Ismaik in München erwartet - da gehe es "ans Eingemachte", erklärt Präsident Dieter Schneider dem Kicker. Er signalisiert grundsätzlich Kompromissbereitschaft: "Es gibt einen Dreijahresplan, den man selbstverständlich auch nachjustieren kann."

Schneider zeigt sich also offen, die Ausrichtung anzupassen, sofern sie nicht völlig über den Haufen geworfen wird - und sofern das Risiko tragbar ist. "Wir wollen nicht als die großen Blockierer dastehen und sträuben uns nicht grundsätzlich gegen eine offensivere Strategie", so Schneider, der gleichzeitig warnt: "Aber der ganze Rattenschwanz an Neben- und Nachfolgekosten muss halt klar geregelt sein."

lin

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