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Sieg im Geisterspiel - Löwen wütend: „Schildbürger-DFB“

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Leere Ränge im sonst so stimmungsvollen Grünwalder Stadion. Trotz der Geisterkulisse siegten die Löwen mit 4:0. © sampics

München – Ewald Lienen war mal wieder außer sich vor Wut. Ausgelöst hatte seinen Zorn der DFB , der dem TSV 1860 II ein „Geisterspiel“ aufgebrummt hatte und die Sache zur Hochsicherheitsnummer aufblies.

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„Dass die Zuschauer ausgesperrt werden, na gut. Aber Planen als Sichtschutz und Presseverbot – das ist doch lächerlich“, wetterte der Chefcoach, der sich den Unterbau gegen Darmstadt anschaute, jedoch auf seine Co-Trainer verzichten musste: „Nur zehn Leute durften ins Stadion, inklusive Trainer, Ärzte, Physios.“ Für Lienen ist „das nicht nachvollziehbar“. Zu den Herren beim DFB , die das entschieden haben, fällt ihm nur ein Vergleich ein: „Schildbürger.“

Tour durch das Grünwalder Stadion

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In den Einfahrten und Toren des Grünwalder Stadions wurden diese Planen als Sichtschutz installiert, damit von der Straße niemand etwas vom Spiel sehen konnte. © sampics

Von den leeren Rängen im Grünwalder Stadion ließen sich die kleinen Löwen jedoch nicht beeindrucken. Der SV Darmstadt wurde mit 4:0 nach Hause geschickt. David Manga traf per Elfmeter (52.), Stefan Aigner nutzte einen Schnitzer der Lilien-Abwehr zum 2:0 (66.). Nach dem Platzverweis für Patrick Hilser (72.) erhöhte Benjamin Schwarz auf 3:0 (83.), ehe Christoph Stahl mit einem Eigentor den Schlusspunkt setzte (87.).

ulk/fw

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