Lex erzählt über Talligs Sprachschwierigkeiten.
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Lex erzählt über Talligs Sprachschwierigkeiten.

Aufstieg soll jetzt klappen

1860: Lex steckt hohe Ziele - über Tallig schmunzeln er und Mölders

  • vonFussball Vorort FuPa Oberbayern
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Stefan Lex und die Sechziger richten ihren Blick gespannt auf die neue Saison. In einem Interview spricht er darüber und über seinen Kollegen Erik Tallig.

  • Das Saisonziel des TSV 1860 München ist der Aufstieg in die 2. Bundesliga.
  • Stefan Lex und seine Kameraden absolvierten im österreichischen Windischgarsten ein äußerst intensives Trainingslager.
  • Der sächsiche Dialekt von Neuzugang Erik Tallig bereitet ihm Kommunikationsprobleme mit seinen Kollegen.

München - Stefan Lex startet mit dem TSV 1860 München in die dritte Drittliga-Saison. In einem Interview mit der Abendzeitung München erzählt er über die Ziele für die kommende Spielzeit, das Bedürfnis nach einer erneuten Aufstiegsparty in München Giesing und die sprachlichen Differenzen mit Neuzugang Erik Tallig.

TSV 1860 München: „Bitter, dass wir den Aufstieg verpasst haben“

„Schon bitter, dass wir den Aufstieg verpasst haben, denn die Chance hatten wir“, resümiert Stefan Lex über die letzte Saison, die nicht nach Wunsch verlaufen ist. Bei der Nennung der ausschlaggebenden Gründe für den verpassten Aufstieg nimmt er sich selber in die Kritik: „Ich hätte mehr Tore machen müssen, weil die Chancen da waren.“ Die Devise für die Drittliga-Saison 2020/21 lautet beim Traditionsverein Aufstieg in die 2. Bundesliga. Neben dem sportlichen Erfolg, richtet der Stürmer auch seinen Blick auf eine andere Konsequenz des Aufstiegs: „Ein Erfolg wäre natürlich, hochzugehen und nochmal so ein wahnsinniges Aufstiegsfest auf Giesings Höhen zu erleben - im besten Fall mit unseren Fans.“

TSV 1860 München: Grundstein für diesjährigen Erfolg im Trainingslager in Windischgarsten gelegt

Die Vorbereitung war seit jeher eine Zeit, bei der es nie wirklich gemütlich herging. Kraftzirkel, Ausdauer- und Intervallläufe bestimmen die Phase vor dem Saisonstart meistens, ohne den allerdings keine erfolgreiche Saison gespielt werden kann. „Ich würde meinen, dass wir mehr geschwitzt haben als gedacht. Vom Aufwand her war das schon brutal. Jetzt sind wir sehr gut vorbereitet“, gibt sich der ehemalige Bundesliga-Profi über die Strapazen in der Steiermark zufrieden. Neben den schweißtreibenden Einheiten gab es im Trainingslager in Windischgarsten genauso lustige Einheiten, wie beim Wildwasser-Rafting: „Ich würde sagen, dass das eine sehr witzige Aktion war. Wir haben uns gegenseitig von den Booten runtergekämpft. Auch der Trainer musste baden gehen.“

Stefan Lex: Erik Talligs hohe Ziele und sprachlichen Schwierigkeiten

Die Sechziger hatten in diesem Sommer einige Abgänge zu verkraften. Für den abgewanderten Efkan Bekiroglu holten die Verantwortlichen der Löwen Erik Tallig ablösefrei aus Chemnitz in die bayerische Hauptstadt. Der talentierte Mittelfeld-Akteur gab im Vorfeld der Drittliga-Saison zu verstehen, dass er mindestens zehn Treffer erzielen möchte. „Ich traue ihm das zu“, so der 30-Jährige Lex. „Er ist ein torgefährlicher Spieler, eine gute Verpflichtung für uns. Wir hätten alle etwas davon, wenn er das schafft. Er hat sich seine Latte ganz schön hoch gelegt, da war sicher etwas jugendlicher Leichtsinn dabei“, äußert sich Lex ein wenig zweideutig zu den Ambitionen des jungen Sachsen. Apropos Sachsen - das Sächsische des 20-Jährigen sorgt bei Gesprächen mit Stefan Lex, Sascha Mölders und Co. für gelegentliche Probleme: Er „hat bei uns sprachlich einen schweren Stand. Wir sitzen in der Kabine nebeneinander, da schaut er mich schon mal mit großen Augen an, wenn ich schnell rede.“

(Filip Vukoja)

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