1. Startseite
  2. Sport
  3. TSV 1860

Vorderes Mitteldrittel

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Uli Kellner

Kommentare

Prince Cool: 1860-Stürmer Owusu, Siegtorschütze gegen Aalen, blickt lässig der Aufgabe Cottbus entgegen.
Prince Cool: 1860-Stürmer Owusu, Siegtorschütze gegen Aalen, blickt lässig der Aufgabe Cottbus entgegen. © Ulrich Wagner

Neues Ziel des TSV 1860: Nach oben absetzen.

München – Bei der Frage nach dem Ziel für das Spiel in Cottbus musste Daniel Bierofka nicht lange überlegen: Ein weiterer Sieg soll her, zumal seine Löwen nach dem Dreier gegen Aalen „etwas lockerer hinfahren können“. Etwas länger musste der Coach an seiner Antwort feilen, als es um das Ziel ging, das es jetzt anzustreben gilt. „Wir haben eine Riesenchance, uns weiter von unten abzusetzen“, sagte er und schob noch etwas präziser hinterher: „Richtung vorderes Tabellenmitteldrittel“ – da soll es für 1860 ab sofort hingehen.

Unabhängig davon, ob man in einer 20er-Liga sechs oder sieben Mannschaften zu einem Drittel zusammenfasst, ist klar, was Bierofka meint: Münster (34 Punkte, Platz 7), Würzburg (33/8) und Rostock (33/9) – das sind die Teams, denen die Löwen (31/11) den Kampf ansagen. Der Coach sagt: „Der Glaube, ein Spiel drehen zu können wie gegen Aalen, ist unbezahlbar. Diese Moral müssen wir mitnehmen. Also ich glaube schon, da kann man was erwarten.“

Wie immer zuletzt gilt es auch diesmal, einen Gesperrten zu ersetzen. Nach den Rot-Sündern Aaron Berzel und Herbert Paul muss diesmal Daniel Wein aussetzen, der Schütze des 1:1 gegen Aalen. „Vino gehört zu jenen Spielern, die wir nicht ersetzen können“, sagt Bierofka bedauernd und rät dazu, den Ausfall im Kollektiv aufzufangen. Wohl wissend, dass der Sechser mehr wert ist als ein Teamelftel.

Auch interessant

Kommentare