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Löwen reichen Lizenz für 2. Liga ein

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Von: Uli Kellner

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Laut Sportchef Gorenzel planen die Löwen auch für zwei unwahrscheinliche Fälle...

München – Der 1. März ist ein berüchtigter Termin im deutschen Profifußball. Die einen Vereine fürchten ihn, die anderen nehmen ihn als lästige Pflicht hin. Der chronisch finanzschwache TSV 1860 gehörte auch schon zu Zweitligazeiten zu den erstgenannten Clubs. Jetzt, nach einem Jahr Regionalliga (mit BFV-Zuständigkeit), sind die Löwen ein normaler Drittligist – und somit verpflichtet, wie alle 56 deutschen Proficlubs pünktlich ihre Lizenzunterlagen beim DFB einzureichen.

„Es wird morgen ein Gesamtpaket verschickt,“ berichtete Sportgeschäftsführer Günther Gorenzel gestern und sorgte für manch erstauntes Gesicht, als er hinzufügte: „Und gemeldet haben wir die Lizenz für die 3. Liga und für die 2. Liga.“

Weil die Löwen plötzlich wieder mit dem Aufstieg liebäugeln? Jein. Was wirkt wie Größenwahn, ist in Wahrheit eine Pflichtnummer. Jeder Verein, der sich sportlich in ungewissen Gefilden befindet, ist verpflichtet, jeweils die nächsthöhere Spielklasse mitzumelden – und natürlich auch die Liga darunter. Also die Regionalliga. Was Gorenzel aber erst auf Nachfrage bestätigte. Vermutlich, weil er irreführende Schlagzeilen vermeiden wollte („1860 meldet für Regionalliga“).

Eindeutig sind die Unterlagen bei der Spielstätte, die die Löwen angegeben haben: Sie wollen natürlich im Grünwalder Stadion bleiben, zur Not (in der 2. Liga) mit Ausnahmegenehmigung.

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