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Zweimal große Bühne im TV: Juli im Sternzeichen der Münchner Löwen

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Von: Uli Kellner

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1860-Trainer Michael Köllner steht mit Megafon auf dem Fanzaun.
Im Fokus: Die Fußballwelt ist neugierig auf Köllners neue Löwen. © Imago / Bernd Feil (M.i.S.)

Quote machen mit 1860? Selbst die Öffentlich-Rechtlichen entdecken die neuen Löwen. Das ZDF zeigt den Pokalhit gegen Dortmund, die ARD den Ligastart in Dresden.

Noch knapp vier Wochen bis zum Saisonstart – und inzwischen steht fest: Der Fußball-Juli wird im Sternzeichen des Löwen stehen, zumindest was die TV-Präsenz des TSV 1860 angeht. Die Begeisterung um die neuen Löwen – sie hat sich bis zu den Funkhäusern der Öffentlich-Rechtlichen Sendeanstalten herumgesprochen.

Am Rande des Testspiels gegen den KSC (4:0) verriet Michael Köllner, dass nicht nur der DFB-Pokal-Hit gegen Borussia Dortmund eine große Bühne finden wird (29. Juli im ZDF, 20.45 Uhr), sondern auch der Ligastart der Löwen sechs Tage vorher. Die ARD will offenbar das Traditionsduell beim Zweitliga-Absteiger Dynamo Dresden live im Ersten Programm zeigen. Der 1860-Coach berichtete, was er beim Verbandstag des Bayerischen Fußball-Verbandes (BFV) aus erster Hand erfahren hatte. „Jürgen Faltenbacher, der für den Spielplan zuständig ist, ist ein guter Freund von mir. Wir haben gestern miteinander gesprochen. Er kommt aus dem gleichen Landkreis wie ich, aus Waldsassen. Ich hab ihn gefragt: ,Jürgen, warum haben wir nicht das Eröffnungsspiel am Freitag?’ Er hat mir erklärt, dass die ARD ein Livespiel hat – und das wird wahrscheinlich am Samstag sein. Deshalb war ich danach wieder etwas versöhnt.“

Für das Image des Vereins ist das super. Auf der anderen Seite musst du natürlich gute Ergebnisse liefern. Wenn wir da zweimal abgeschlachtet werden, wird sich keiner freuen.“

1860-Trainer Michael Köllner über die beiden TV-Live-Spiele im Juli

Zweimal in kurzer Folge also Löwen live für alle Haushalte – aus Köllners Sicht eine Ehre, aber auch eine Verpflichtung. „Für das Image des Vereins ist das super“, sagt der Trainer: „Auf der anderen Seite musst du natürlich gute Ergebnisse liefern. Wenn wir da zweimal abgeschlachtet werden, wird sich keiner freuen.“ Außer den Vereinen in Schwarz-Gelb.

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