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Daniel Halfar spielte drei Jahre für den TSV 1860.

Ex-1860-Spieler im Interview

Halfar: Aus einem Grund hat er kaum mehr Kontakt zu den Löwen

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München - Daniel Halfar spielte drei Jahre für die Löwen. In 68 Partien machte er acht Tore. Mittlerweile spielt er für Lautern, in der Pfalz ist er Kapitän. In der tz verrät er, ob er überhaupt spielen kann und spricht über die Festung Betzenberg.

Am Freitag steht das Spiel gegen Ihren Ex-Verein an. Schmerzt es Sie sehr, dass Sie fehlen werden? Wie geht es Ihrer Verletzung?

Daniel Halfar: Ob ich am Freitag spielen kann oder nicht, das kann ich jetzt noch nicht sagen. Ich habe am Mittwoch wieder mit der Mannschaft trainiert. Ich hoffe natürlich, dass ich auf dem Platz stehen und der Mannschaft helfen kann.

Es wird ein echtes Abstiegsduell. Hätten Sie vor der Saison gedacht, dass beide Mannschaften um den Abstieg spielen werden?

Halfar: Natürlich haben sich beide Clubs die Saison anders erhofft. Aber die zweite Liga ist unheimlich eng, das zeigt auch dieses Jahr wieder die Tabelle. Da geht es dann auch schnell, dass man im Abstiegskampf steckt. Das merken aktuell ja zahlreiche Vereine. Eine schlechte Serie, drei Spiele ohne Sieg und schon bist Du mittendrin. Die Liga ist so ausgeglichen, dass Kleinigkeiten den Ausschlag geben. Wir haben unser Saisonziel, den einstelligen Tabellenplatz, ja theoretisch auch noch in Reichweite.

Daniel Halfar: „Wir haben zu viele Chancen vergeben“

Bei Kaiserlautern läuft es in dieser Saison überhaupt nicht. Was sind die Gründe?

Halfar: Das ist immer schwer zu sagen. Wir hatten viel Verletzungspech, dazu kommt dass wir es nicht geschafft haben, Konstanz in unser Spiel zu bringen. Wir hatten auch gute Spiele, aber zwischendurch dann immer wieder die Spiele, in denen wir unsere Qualität nicht auf den Platz bringen konnten. Zudem haben wir zu wenige Tore geschossen und zu viele Chancen vergeben. Wenn wir unsere Chancen besser genutzt hätten, könnten wir ein paar Plätze weiter oben stehen.

Auch für Sie persönlich läuft es nicht so gut. Es ist gerade Ihre zweite Verletzung. Dazu haben Sie dieses Jahr weder ein Tor, noch eine Vorlage gemacht. Wie erklären Sie sich das?

Halfar: Wie Sie schon sagen, ich wurde immer wieder durch Verletzungen zurückgeworfen. Zudem spiele ich teilweise auch eine defensivere Rolle in unserem System und komme dadurch nicht so oft zum Abschluss.

Kaiserslauterns Heimbilanz ist deutlich besser, wie die auswärts. Warum?

Halfar: Aktuell tun wir uns zu Hause leichter. Das liegt vielleicht an unserer Spielweise, sicher aber auch am Stadion und den Fans. Wir sind froh, den Betze wieder zur Festung gemacht zu haben.

Wird der Betzenberg auch der entscheidene Faktor am Freitag?

Halfar: Das kann er werden. Wenn wir die nötige Leidenschaft an den Tag legen, wie zuletzt beim Heimspiel gegen Fürth, dann wird der Funke auf die Ränge springen und von dort zurück zur Mannschaft. Dann ist auf dem Betze alles möglich.

Haben Sie noch Kontakt mit Spielern von 1860?

Halfar: Aufgrund der doch recht hohen Fluktuation bei den Löwen in den vergangenen Jahren habe ich aktuell leider nicht mehr viel Kontakt.

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