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Beim TSV 1860 haben sich mehrere Spieler aus der U19 mit dem Coronavirus infiziert.

Quarantäne notwendig

Corona-Alarm bei den Löwen: Mehrere 1860-Kicker wurden positiv getestet

  • Moritz Bletzinger
    vonMoritz Bletzinger
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Hiobsbotschaft von Günther Gorenzel. Der Löwen-Geschäftsführer bestätigt bei einer PK: Mehrere 1860-Kicker wurden positiv auf das Coronavirus getestet.

  • Mehrere Spieler der U19 des TSV 1860 München wurden positiv auf das Coronavirus* getestet.
  • Das meldete Sportchef Günther Gorenzel bei einer Presserunde am Mittwoch. 
  • Die Profimannschaft sei nicht betroffen.

München - „Wir haben positiv getestete Fälle“, berichtet Günther Gorenzel bei der Pressekonferenz am frühen Mittwochnachmittag. Mehrere Spieler der Löwen-U19* sollen sich mit dem Coronavirus infiziert haben. 1860 musste selbstverständlich reagieren. 

„Wir haben die Spieler in häusliche Quarantäne geschickt - sie müssen sich jetzt isolieren“, bestätigt der Sport-Geschäftsführer die nötigen Maßnahmen. Wie viele Kicker sich angesteckt haben, behält er für sich, „Namen oder Details geben wir nicht nach außen.“ Es bleibt zu hoffen, dass alle die Infektion gut überstehen.  

Coronavirus: Mehrere Nachwuchs-Spieler von 1860 infiziert - Profis nicht betroffen

Auch im besten Fall dauern die Isolations-Maßnahmen aber mindestens 14 Tage an. Bis zum geplanten Start der Junioren-Saison im September bleibt dann nur noch sehr wenig Zeit. Das Testspiel der A-Junioren gegen den FC Augsburg wurde bereits abgesagt.

Die Profimannschaft sei in keinster Weise davon betroffen, sagte Gorenzel. Der Kader von Michael Köllner darf sich weiterhin geschlossen auf den Saisonstart vorbereiten*. „Dort haben wir den Trainingsbetrieb nach einer Testung wieder aufgenommen und werden auch künftig Testungen absolvieren“, kündigt er an.  Für Verein und Junioren bleibt die Corona-Nachricht aber natürlich eine Hiobsbotschaft. 

TSV 1860 München: U19 in Corona-Quarantäne - was sind die Folgen?

Den Blick auf das Sportliche gewandt, bremst der Corona-Schock die A-Junioren natürlich enorm aus. Was eine längere Quarantäne für die anstehende Spielzeit bedeuten würde, ist zum aktuellen Zeitpunkt schwer abzuschätzen. Starten die anderen Teams notfalls ohne die Löwen, die ihre Duelle dann nachholen? Die Infektionen sind auch dem TSV erst seit Dienstag bekannt, auf schnelle Rückfrage konnte der Verband noch nicht mit einer verbindlichen Antwort reagieren. 

Einer derjenigen, die sich darüber sicherlich den Kopf zerbrechen werden, ist Verbands-Jugendleiter Florian Weißmann. Alle andere Fragen zum Re-Start, den Hygienemaßnahmen und Testspielen wird er Fussball-Vorort am Mittwoch im Live-Interview beantworten. (*fupa-oberbayern/fussball-vorort und tz.de sind Teil des Ippen-Redaktionsnetzwerks.)

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