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Bierofka vor dem Match gegen Cottbus: „Da kann man was erwarten“

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Von: Ludwig Krammer

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Bierofka will sich mit 60 in Cottbus von der Abstiegszone absetzen
Bierofka will sich mit 60 in Cottbus von der Abstiegszone absetzen © dpa / Uwe Anspach

„Cottbus braucht jeden Punkt“, warnt Daniel Bierofka vor dem Match am Samstag. Für die Partie ist Daniel Wein gesperrt - was den Löwen-Coach vor Personal-Probleme stellt.

Am Freitagnachmittag um 15.25 Uhr düsten die Löwen mit Flug LH 2129 von München nach Dresden, von dort ging’s mit dem bereitgestellten Mannschaftsbus nach Cottbus, wo am Samstag um 14 Uhr die Auswärtspartie beim FC Energie ansteht. Keine Zeit verschwenden, Konzentration bewahren – so vorbereitet gehen die Sechziger ins Match gegen den Drittletzten. „Cottbus braucht jeden Punkt“, sagt Trainer Daniel Bierofka. Wir sind nach dem Sieg gegen Aalen jetzt in einer besseren Ausgangsposition und können ein bisschen lockerer sein. Trotzdem wollen wir natürlich gewinnen. Wir haben eine Riesenchance, uns weiter abzusetzen von unten und den Anschluss zu schaffen ans vordere Tabellenmitteldrittel.“

„Wir können die Moral mitnehmen vom Aalen-Spiel“

Sieben Punkte beträgt der Vorsprung aufs obere Tabellenunterfünftel aktuell. „Wir können die Moral mitnehmen vom Aalen-Spiel“, sagt Bierofka, „und Selbstvertrauen haben sich die Jungs auch geholt. Dieser Glaube an sich selbst ist unbezahlbar für mich als Trainer. Ich glaube, da kann man schon was erwarten am Samstag.“

Fehlen wird den Löwen der nach seiner fünften gelben Karte gesperrte Daniel Wein, für den wohl Aaron Berzel ins defensive Mittelfeld rücken wird. „Wein wird oft unterschätzt“, sagt ­Bierofka. „Er ist einer der wenigen, die für uns fast nicht zu ersetzen sind.“

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Mindestens genauso ersatzgeschwächt ist freilich der dieses Jahr noch punktlose Gegner aus Cottbus, bei dem bis zu neun Spieler ausfallen könnten. Bierofka rechnet trotzdem mit einem wehrhaften Rivalen, nicht zuletzt wegen der fanatischen Fans. „Im Stadion der Freundschaft war’s meistens nicht so weit her mit der Freundschaft“, erinnert sich der 1860-Coach. „Das waren immer sehr enge Spiele, das Publikum steht voll hinter der Mannschaft von Energie. Dazu kommt mit Pele Wollitz ein emotionaler Trainer, den ich mag. Er hat eine klare Ansprache, ist ein Typ mit Ecken und Kanten. Ich freu mich auf das Spiel.“

Mit welchen Gefühlen Bierofka der baldigen Verkündung des Sportbudgets für die kommende Saison entgegensieht? „Das wird mir irgendwann mitgeteilt werden“, sagte er am Freitag angesichts des sich mehr als nur abzeichnenden Schrumpf-Etats (tz berichtete). „Dann werd ich’s so annehmen wie’s ist und versuchen, das Beste draus zu machen.“

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