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Interessant für 1860, aber wohl nicht realisierbar: ein Transfer von Malik Fathi

Chance auf Transfer zu 1860 gering

Hinterberger: "Haben uns mit Fathi beschäftigt"

München - Sportchef Florian Hinterberger bestätigt unseren Exklusiv-Bericht, dass Malik Fathi ein Thema bei 1860 ist. Allzuviele Hoffnungen dürfen sich die Fans aber nicht auf den Ex-Nationalspieler machen.

Ein linker Verteidiger könnte den Löwen noch gut tun - schließlich kam auf dieser Position in den vergangenen Monaten keine Kontinuität auf. Moritz Volz, Christopher Schindler, Arne Feick, Maximilian Nicu - viele durften sich dort schon beweisen, keiner konnte sich überzeugend festspielen.

Löst Malik Fathi das Problem? Wie unsere Onlineredaktion exklusiv berichtete, ist er ein Thema bei den Löwen, nachdem er seinen Leih-Vertrag bei Kayserispor unlängst aufgelöst hat. Der Ex-Nationalspieler (zwei Einsätze im DFB-Team) sucht jetzt für ein halbes Jahr einen neuen Verein, bevor sein Kontakt beim FSV Mainz 05 wieder in Kraft tritt. "Es laufen Gespräche, auch mit 1860", erklärte Berater Ralf Bockstedte am Samstag gegenüber unserer Onlineredaktion. "Es gab eine Interessensbekundung aus München."

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Am Sonntag bestätigte auch 1860-Sportchef Florian Hinterberger gegenüber der tz das grundsätzliche Interesse am 29-Jährigen. "Er war einer von mehreren Linksverteidiger-Optionen, die wir geprüft haben für den Fall, dass einer geht." Ein anderer war wohl Chris Löwe - um den Linksverteidiger hatten die Blauen monatelang gebucht. Er wechselte aber vom BVB ausgerechnet zum 1. FC Kaiserslautern, dem kommenden Löwen-Gegner und Haupt-Konkurrent im Kampf um Platz 3.

Fathi könnte nur kommen, wenn einer geht. Mit der Kaderreduzierung tun sich die Sechziger allerdings derzeit schwer. Bisher konnte nur Ismael Blanco verabschiedet werden. Deswegen dürfen sich die Fans auch wenig Hoffnung auf eine Fathi-Verpflichtung machen. Hinterberger: "Zu 99 Prozent verpflichten wir niemanden mehr. Nur wenn noch ein Spieler geht, könnte es sein, dass wir noch einen holen."

Noch bis zum kommenden Donnerstag hat das Transferfenster geöffnet. Grundsätzlich bietet es sich an, einen Linksverteidiger abzugeben und einen anderen zu holen - der Name von Arne Feick liegt auf der Hand. Doch Hinterberger sagt: "Feick bleibt."

lin/tz

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