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Unglücksrabe Benny Lauth.

"Das darf man nicht aus der Hand geben"

München - Nur 3:3 nach einer 3:1-Führung – da wurden Erinnerungen wach an die grausame Partie der Löwen gegen den SV Wehen-Wiesbaden vor fast genau zwei Jahren.

Wieder zwei Punkte verloren

Damals verschenkten die Sechziger sogar eine 3:0-Führung. Doch die Enttäuschung war dieses Mal mindestens genauso groß. Vor allem bei Benny Lauth. Der blaue Stürmerstar hatte zwar zum 3:1 getroffen, doch beim Stand von 3:2 zweimal das vierte Tor vergeben. „Das war natürlich entscheidend heute, dass ich die zwei Tore nicht gemacht habe“, zeigte sich die Nummer 11 voll geständig. „Den Kopfball kann ich nicht erklären, einfacher geht’s eigentlich nicht mehr.“

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Fassungslos war auch Stefan Buck. „So ein Spiel darf man einfach nicht mehr aus der Hand geben“, sagte der Linksverteidiger, der „Unkonzentriertheiten“ als Ursache des Remis ausmachte. „Wir hätten mit einem Sieg einen Riesenschritt nach vorne machen können.“ Hätten, können. Der blaue Konjunktiv – wie so oft in der Vergangenheit verpassten die Löwen den Sprung nach oben, wenn‘s drauf ankam.

Statt auf Tuchfühlung heranzurücken, könnten es bei einem Duisburger Sieg am Montag Abend sieben Punkte Abstand auf Platz drei werden. Für Lauth war schon klar: „Durch die zwei Punkte Abzug können wir uns eigentlich keine Fehler mehr erlauben. Wir sind unter Zugzwang. Jetzt müssen wir eigentlich in Fürth (am 29. November um 20.15 Uhr) gewinnen, um keine Lücke entstehen zu lassen.“ So schaut’s aus. Und danach kommt Hertha BSC in die Arena. Der Advent wird hart.

lk

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