Jordanier in der Bredouille 

Löwen-Investor Hasan Ismaik im Fokus: Ungereimtheiten bei Facebook-Profil - was steckt dahinter?

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Hasan Ismaik ist auf sozialen Medien sehr aktiv. Der 1860-Investor teilt regelmäßig Fotos und Beiträge auf Facebook & Co. Dabei soll jedoch nicht alles mit rechten Dingen zugehen. 

  • Der TSV 1860 München bereitet sich aktuell in Spanien auf die  Rückrunde vor.
  • Investor Hasan Ismaik befindet sich nicht in der iberischen Sonne.
  • Der Jordanier sorgt stattdessen auf seinem Facebook-Kanal für Aufsehen. 
München - Im Zuge der Vorbereitung auf die zweite Saisonhälfte weilt der TSV 1860 München aktuell im spanischen La Manga. Vom 13. bis 19. Januar bereitet sich das Team von Michael Köllner auf den Rückrundenauftakt gegen Braunschweig Ende Januar vor. Am Donnerstag zeigte sich dabei ein polarisierender Gast auf dem Trainingsgelände am Mittelmeer.

Anthony Power, Vertreter von Investor Hasan Ismaik , stattete den Löwen einen Besuch ab. Power, zwischen November 2016 und April 2017 Geschäftsführer der Blauen, gilt in Teilen der organisierten Fanszene als umstritten, auch weil sich der Statthalter des Jordaniers im Vorjahr die Fan-Vereinigung „Löwenfans gegen Rechts“ verklagt hatte. Ismaik selbst weilt übriges nicht in Spanien, obwohl er in sozialen Medien fleißig Fotos aus dem Trainingslager der Sechzger teilt. 

1860 München: Facebook-Profil von Löwen-Investor Ismaik m Fokus 

Diese Beiträge sehen neuerdings immer mehr Nutzerinnen und Nutzer, denn die Follower-Zahlen der Facebook-Seite „Ismaik1860“ stiegen in letzter Zeit rapide an. Die Anzahl an Facebook-Abonnenten in den letzten vier Wochen hat sich dabei mehr als verzehnfacht - von anfangs 15.000 Personen auf fast 170.000. Auch sein Twitter-Profil weist in letzter Zeit ein großes Plus an neuen Usern auf. Daher liegt der Verdacht der Manipulation nahe. Hat sich der Löwen-Investor Follower auf Facebook & Co. gekauft? Es ist zumindest äußerst ungewöhnlich, in so kurzer Zeit derart viele neue Follower zu gewinnen. 

Wie die AZ berichtet, kommt der überwiegende Teil der neuen Abonnenten aus Afrika oder Südamerika. Viele von ihnen sollen erst vor Kurzem angelegt worden sein. Ein Indiz, das nicht gerade für dessen Glaubwürdigkeit spricht. 

1860 München: Kaufte sich Ismaik Follower? Schwindel fällt schnell auf

Seit Aufkommen sozialer Medien gibt es gewisse Agenturen, über die man sich Likes und Abonnenten für seine Kanäle kaufen kann. Profile aus Afrika, Asien und Südamerika sind dabei deutlich kostengünstiger als etwa deutsche Accounts. Durch das Geschäft mit derartigen Anbietern erhoffen sich Nutzer, als relevanter wahrgenommen zu werden. Weil es sich bei den bereitgestellten Profilen allerdings oft um dubiose Fake-Accounts handelt, fällt der Schwindel schnell auf - so wie nun wohl auch bei Hasan Ismaik. 

Bei den Löwen-Profis liegt der Fokus unterdessen voll und ganz auf dem Trainingslager, das wir für Sie im News-Ticker ausführlich begleiten. In diesen Tagen können sich dort viele Spieler präsentieren, deren Zukunft aktuell ungewiss ist. Seine Zukunft nicht in München sieht aller Voraussicht nach Sascha Mölders - der frühere Bundesligaprofi befindet sich momentan in Gesprächen mit einem anderen Verein.

as

Rubriklistenbild: © dpa / Andreas Gebert

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