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Hat gut Lachen: Der wieder genesene Sascha Mölders.

Therapie vor und nach dem Training – Stürmer entscheidet selbst über Einsatz

Das Knie hält – Mölders ist zurück!

Vier Tore, drei Mannschaften und ein Knie, auf das alle schauen. Die Trainingseinheit der Löwen am Montagvormittag drehte sich vor allem um einen: Rückkehrer Sascha Mölders.

München - Das prominenteste Löwen-Sorgenkind hat seine Regenerationspause genutzt, konnte am Montag wieder die volle Einheit absolvieren. Immer im Blickpunkt: Das rechte Knie. Geschützt mit einer Bandage hielt die noch nicht ganz auskurierte Verletzung den Sturmroutinier nicht davon ab, sich im Training schon wieder voll reinzuhängen. Und das mit Erfolg! Der Relegationsheld machte einen fitten Eindruck, haute sich wie gewohnt in die Zweikämpfe und konnte in der ungewöhnlichen Spielform (die Mannschaft wurde in drei Teams, die auf vier Kleinfeld-Tore spielen, aufgeteilt) einige Ballgewinne und Torabschlüsse verbuchen.

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Das blieb auch bei Interimstrainer Günther Gorenzel nicht unbemerkt, der jedoch auch an seine lange Verletzungshistorie erinnert: „Sascha wird momentan jeden Tag therapiert, das ist ja klar, wenn jemand so ein längerfristiges Verletzungspech hat. Das passiert vor dem Training und nach dem Training. So eine Genesung geht nicht von heute auf morgen.“ Somit bleibt auch die Entscheidung über einen Einsatz am Samstag dem Stürmer selbst überlassen: „Er merkt ja, wie sich das entwickelt. Am Ende des Tages muss der Spieler selber entscheiden. Geht’s, geht’s nicht. Da kommt es auf den Eindruck von ihm an. Deswegen geht es vor allem darum, eng mit den Jungs zu kommunizieren.“ 

Auch Wein droht auszufallen

Damit spricht der Übergangs-Coach auch die anderen Verletzten an, schließlich droht mit Daniel Wein der Ausfall eines weiteren Stammspielers. Der Sechser biss zuletzt auf die Zähne, hielt mit Hilfe einer schmerzstillenden Spritze 78 Minuten gegen Cottbus (2:0) durch. Auch hier lautet das Credo seines Trainers: abwarten. „Wir wussten, dass er nicht von heute auf morgen oder innerhalb einer Woche schmerzfrei wird. Wir werden jetzt schauen, wohin sich das entwickelt.“ Ebenso wie Mölders sollte der Mittelfeldantreiber gegen Rostock zumindest im Kader stehen.

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Bis zu dem schwierigen Auswärtsspiel wollen sich die Löwen vor allem auf sich selbst konzentrieren: „Den Montag und Dienstag wollen wir nutzen, um unser eigenes Spiel und unsere eigenen Stärken zu trainieren. Das machen wir ganz bewusst. Wir wollen den nächsten Schritt gehen, dafür wird Rostock der richtige Gradmesser.“

Vinzent Tschirpke

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