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Wittek-Wechsel schon im Winter?

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Von: Florian Fussek, Uli Kellner

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München - Bleibt er oder geht er? Es ist kein Geheimnis, dass das Ziel von Maxi Wittek die 1. Bundesliga ist. Im Sommer läuft sein Vertrag bei 1860 aus. Kommt es vielleicht sogar noch zu einem Wintertransfer des 21-Jährigen?

Sollte er seinen Vertrag nicht verlängern, wäre jetzt die letzte Möglichkeit für Sechzig, eine Ablöse einzustreichen. Auffällig: In der Gerüchteküche werden vor allem auf Witteks Linksverteidiger-Position Spieler gehandelt.

„Zu einem Wechsel habe ich mir noch keine Gedanken gemacht“, sagt der Echinger aber. Gab es schon mit Geschäftsführer Anthony Power ein Gespräch über eine Vertragsverlängerung? „So ein Gespräch hatte ich noch nicht mit ihm. Aber ich glaube auch, dass er noch nicht so lang im Amt ist und er wahrscheinlich auch genügend Baustellen hat, an denen er arbeiten muss. Ich denke aber, dass nach oder während dem Trainingslager noch der ein oder andere Austausch zustande kommt.“ Zeit dafür ist ja noch genug – bis zum 20. Januar bleiben die Löwen in Portugal, bevor eine Woche später der Punktspielstart gegen Greuther Fürth ansteht.

Wenn es nach Wittek geht, wird er in Zukunft eher gegen Dortmund und Schalke spielen, als gegen die Kleeblätter oder Sandhausen: „Ich müsste lügen, wenn ich sagen würde, dass ich nicht irgendwann in der ersten Liga spielen möchte. Ich glaube, es muss das Ziel von jedem sein, dass man so hoch spielt, wie es geht.“

Mit den Löwen wird das in der nächsten Saison noch nichts werden, ein Transfer würde das Ganze beschleunigen. Interessante Anfragen gab’s bereits. Im Sommer sollen der VfB Stuttgart und Hannover 96 angeklopft haben. Wittek betont aber: „Ich habe noch einen Vertrag!“

Es wird ein spannender Monat werden. Bis zum 31. Januar ist das Transferfenster noch geöffnet.

Beim Training gab’s am Freitag einen Schreckmoment. Wittek musste einen Leistungstest abbrechen. „Ich habe öfter ein bisschen Probleme mit dem Rücken und gerade bei längeren Läufen, wenn die Beine müde werden, kann ich das mit der Muskulatur nicht ausgleichen“, sagte er. Der Grund: Nach zwei Wirbelbrüchen hat der Verteidiger einen Gleitwirbel. Der Traingsabbruch sei nur eine „Vorsichtsmaßnahme“ gewesen, später stieg er auch wieder ins Training ein.

Witteks erster Eindruck nach drei Tagen unter Vitor Pereira: „Er ist sehr zielstrebig und hat einen Plan, den er mit seinem Team verfolgt. Die Zusammenarbeit ist gut. Es macht Spaß!“, beschreibt er seinen neuen Chef. Sprachprobleme gibt es übrigens laut Wittek nicht: „Es ist für jeden verständlich!“ Wie die Löwen taktisch in der Rückrunde spielen werden, ist aber trotzdem noch nicht klar. „Das kann man so noch nicht sagen. Unser Hauptaugenmerk wird auf der Defensive liegen – das ist bei jeder Mannschaft so.“ 

uk, ffu

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