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Ribamar: Wird jetzt alles gut?

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Von: Richard Strobl

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München - Löwen-Stürmer Ribamar scheint nach langer Leidenszeit endlich fit zu sein und reist mit ins Trainingslager nach Portugal.

Die Löwen können auf eine Verstärkung für die Rückrunde hoffen, die eigentlich schon viel früher hätte helfen sollen. Der brasilianische Stürmer Ribamar ist zusammen mit der Mannschaft des TSV 1860 ins Trainingslager nach Portugal gereist und wird dort zum ersten Mal zusammen mit seinen Teamkollegen trainieren können.

Im Sommer war es eine Riesen-Meldung: Der TSV 1860 verpflichtete den brasilianischen Stürmer Ribamar für die Rekordablöse von 2,5 Millionen Euro von Botafogo Rio de Janeiro. Die Fans hofften auf zahlreiche Tore, denn der erst 19 Jahre alte Ribamar galt als ein Wunderkind. Dann kam die Ernüchterung: Nachdem der Brasilianer bereits lädiert in München ankam,  verletzte er sich in der bayerischen Landeshauptstadt direkt noch schwerer. Diagnose: Sehnenriss im Oberschenkel. Keine einzige Minute konnte der Neuzugang in der Hinrunde für den TSV auf dem Platz stehen - nicht einmal zusammen mit der Mannschaft trainieren konnte er bislang. 

Schwere Zeiten für Ribamar

Die Hinrunde wurde so zur langen Leidenszeit für Ribamar. TSV-Präsident Peter Cassalette verriet gegenüber der AZ, dass es nicht leicht war für den Brasilianer. Durch die Verletzung fand er keinen Anschluss an die Mannschaft, die Sprachbarriere und sein eher introvertiertes Wesen ließen den jungen Stürmer fast verzweifeln. Deshalb kümmerte sich auch der Löwen-Präsident höchstpersönlich um den Rekordzugang. „Ich spreche regelmäßig mit ihm, wie mit Andrade auch. Ich habe ihn auch schon zu mir zum Fußball schauen eingeladen“, sagte Cassalette im Interview mit der AZ.

Der Brasilianer im Aufwind

Kurz vor Weihnachten dann die erfreuliche Nachricht: Ribamar ist wieder fit und kann der Mannschaft in der Rückrunde helfen, wichtige Punkte zu sammeln. Für die Genesung soll auch Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt mitverantwortlich gewesen sein. 

Für den neuen TSV-Trainer Vitor Pereira könnte Ribamar nun eine echte Verstärkung werden. Einen spielstarken, selbstbewussten und treffsicheren Stürmer, wie Ribamar bislang beschrieben wurde, kann man immer gut gebrauchen. Bleibt zu hoffen, dass er die Erwartungen erfüllen kann.

Die letzte Verspätung

Eine kleine Verzögerung gab es aber dann doch noch, denn Ribamar fehlte, wie sein brasilianischer Teamkollege Rodnei, beim Mannschaftstraining an der Grünwalder Straße am Dienstag. Die beiden Südamerikaner durften einen Tag später aus dem Weihnachtsurlaub zurückkommen, reisen aber heute beide zusammen mit den anderen 60-Spielern ins Trainingscamp von Startrainer Jose Mourinho nach Troia in Portugal. Wie groß die Freude über die Genesung von Ribamar ist, zeigt auch der Tweet der Löwen vom Flughafen, der mit dem Satz „Auch Ribamar reist gemeinsam mit der Mannschaft ins Trainingslager“ gepostet wurde. 

Die hoffentlich allerletzte Verzögerung gab es dann am Flughafen in München. Wegen des schlechten Wetters startete die Maschine der Löwen mit knapp 1,5 Stunden Verspätung. Heute Nachmittag soll es dann schon die erste Trainingseinheit in Portugal geben - mit Ribamar!

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