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Ex-Trainer des TSV 1860 München: Daniel Bierofka.

Bei Termin mit Politikern

Löwen-Boss Reisinger über Bierofka-Abgang: „Wenn wir jetzt sieben Spiele verloren hätten ...“

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    Patrick Mayer
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Ex-Trainer Daniel Bierofka bleibt ein polarisierendes Thema rund um den TSV 1860 München. Oberlöwe Robert Reisinger rechtfertigt nun Kritik am sportlichen Ertrag unter dem früheren Coach.

München - Zwei Siege und sechs Punkte - das war die Ausbeute der Löwen in den letzten sechs Spielen unter Ex-Trainer Daniel Bierofka beim TSV 1860 München. In den sechs Spielen nach dem Rücktritt der Vereinslegende holten die Sechzger dagegen zwölf Punkte - und blieben ungeschlagen.

Ein sportlicher Aufschwung unter dem neuen Löwen-Coach Michael Köllner ist unverkennbar. Und dennoch polarisierte gerade die Art und Weise des Weggangs von Bierofka - sogar von Mobbing war die Rede.

Daniel Bierofka hatte das Vertrauen beim TSV 1860 München gefehlt

Im Blickpunkt Sport im BR sprach der einstige Bundesliga-Profi jüngst davon, dass er gemerkt habe, „dass es zwischen den handelnden Personen keine Basis mehr gibt und keine vertrauensvolle Zusammenarbeit möglich ist. Als Trainer braucht man einen gewissen Rückhalt und den habe ich nicht mehr gespürt“.

Löwen-Bosse: Präsident Robert Reisinger (li.) und die Geschäftsführer Günther Gorenzel (Mi.) und Michael Scharold.

In Giesing galt am Ende als offenes Geheimnis, dass Bierofka und Oberlöwe Robert Reisinger nicht das allerbeste Verhältnis pflegen. Jetzt legte der Präsident des TSV 1860 in einem Termin mit Politikern im bayerischen Landtag gegen den Ex-Coach nach.

Robert Reisinger über Daniel Bierofka: „Können ihn nicht mit dem Lasso einfangen“

„Wir können ihn ja nicht mit dem Lasso einfangen und an der Grünwalder Straße anketten“, sagte der Unternehmensberater: „Gewisse Blogger haben das ausgeschlachtet und mich an den Pranger gestellt, ich hätte ihn rausgemobbt. Was ich nicht so sehe. Als Präsident steht mir einfach zu, dass ich meine Meinung sage, dass ich öffentlich Sachen anspreche und Kritik übe. Das hat aber nichts mit Mobbing zu tun.“

Der „Sturm“ nach dem Weggang Bierofkas sei „sehr heftig“ gewesen, „aber ich habe ja keine Haare mehr“.

TSV 1860 München: Robert Reisinger mit Bemerkung in Richtung Daniel Bierofka

Reisinger verwies auf die aktuelle sportliche Situation der Sechzger, die, bei erfolgreichem Rückrundenstart gegen Eintracht Braunschweig am Sonntag (13 Uhr, hier im Live-Ticker), sogar noch in Aufstiegskampf münden könnte.

„Wenn wir von den letzten sieben Spielen sieben verloren hätten, würde ich jetzt nicht in meiner Haut sitzen wollen. Der Sturm hat mich nicht erreicht“, meinte der Oberlöwe zu Kritik an seiner Person. Wenig schmeichelhafte Worte mit Blick auf den Ex-Trainer.

pm

Während die Löwen kurz vor dem Rückrundenstart in der Dritten Liga stehen, stichelt Bayern-Star Thomas Müller gegen den TSV 1860. Unternehmer Thomas Hirschberger will Oberlöwe werden, und Ex-Löwe Benjamin Lauth kann sich ein Engagement bei den Sechzgern vorstellen.

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