Daniel Bierofka ist mit dem TSV 1860 München aktuell im Trainingslager in Oliva Nova.
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Daniel Bierofka ist mit dem TSV 1860 München aktuell im Trainingslager in Oliva Nova.

Im Trainingslager

Wintertransfers bei den Löwen? Bierofka mit klarer Aussage

  • Stefan Huber
    VonStefan Huber
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Was tut sich beim TSV 1860 München im Winter auf dem Transfermarkt? Die Antwort: bisher nichts. Nun hat Trainer Daniel Bierofka über mögliche Zu- und Abgänge gesprochen.

Oliva Nova - In der Sonne von Oliva Nova schwitzt der TSV 1860 München aktuell für die Rückrunde. In diese gehen die Löwen Stand jetzt mit unverändertem Personal. Die Frage nach möglichen Kaderanpassungen hat Trainer Daniel Bierofka nun klar beantwortet.

“Wenn es keinen Abgang gibt, dann wird es auch keinen Zugang geben“, sagte der Chefcoach am Mittwoch am Rande des Trainingslagers an der Costa Blanca. Grund seien die limitierten finanziellen Mittel des Vereins. Das heißt im Klartext: Wenn kein Geld reinkommt, kann der TSV 1860 auch keines ausgeben. Ein sofortiger Wechsel von Ex-Löwe Julian Weigl, der bei Borussia Dortmund nur noch selten zum Zug kommt, könnte die Kriegskasse aufbessern - Paris St. Germain soll sich um eine Verpflichtung bemühen.

TSV 1860: Grimaldi-Verbleib weiter unklar

Der einzige Löwe, der im Winter potenziell verkauft werden könnte, ist Stürmer Adriano Grimaldi. Die Saga um den wechselwilligen Angreifer, der nicht mit nach Spanien gereist ist, entwickelt sich aber mehr und mehr zur Hängepartie. Der KFC Uerdingen gilt weiterhin als erste Adresse bei einem möglichen Transfer.

Auf der Zugangsseite bahnt sich aktuell nichts an. Lediglich über eine Rückkehr von Manuel Schäffler, der aktuell beim SV Wehen Wiesbaden kickt, wurde von der Bild spekuliert. Diese scheint aber für den Winter eher unrealistisch zu sein, da man für den 29-Jährigen eine Ablöse bezahlen müsste. Im Sommer läuft Schäfflers Vertrag aus. Geht Grimaldi, könnte das Thema Schäffler allerdings auf der Tagesordnung stehen.

In und um den Verein wird aktuell heftig über eine mögliche neue Verschuldung debattiert. Für beide Seiten gibt es Argumente, die beispielsweise Meisterlöwe Peter Grosser und Pro1860-Sprecher Hans Vonovka vertreten.

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sh

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