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Löwen in Portugal: „Werden spannende Tage“

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Von: Florian Fussek

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Troia - Der TSV 1860 ist in Portugal. Dort bereiten sich die Löwen unter ihrem neuen Trainer Vitor Pereira auf die Rückrunde vor. Zwei Debütanten sind mit an Board.

So haben sich die Löwen die Flucht aus dem eisigen München nicht vorgestellt. Mit fast zwei Stunden Verspätung ging der Lufthansa-Flug LH 1790 in die Luft. Der Grund: Nebel in Lissabon!

Um 16.29 Uhr deutscher Zeit waren Aigner & Co. in Lissabon gelandet, von dort ging’s zur Sportanlage Troia. Das Camp liegt auf einer Halbinsel – ein gutes Omen? Die deutsche Nationalmannschaft hatte ihre Zelte bei der WM in Brasilien 2014 ebenfalls auf einem Eiland aufgeschlagen. Das Campo Bahia war damals das Basislager für den späteren WM-Sieg. Den Löwen würde schon eine sorgenfreie Rückrunde genügen. Um dies zu schaffen, hat der neue Trainer Vitor Pereira jetzt bis zum 20. Januar Zeit, der Mannschaft seine Spielidee einzuimpfen. „Wir werden stark auf die Defensive schauen, dass wir hinten nicht mehr so anfällig sind und dann mit Kombinationsfußball nach vorne spielen. Wir werden knackige Einheiten haben, aber ich denke, dass wir das ganz gut brauchen können“, sagt Maxi Wittek.

Bis auf den verletzten Victor Andrade, der sich noch auf Reha in seiner Heimat Brasilien befindet, waren alle Feldspieler mit an Bord – auch Ivica Olic, der gestern noch beim Trainingsbeginn fehlte. „Ich bin noch ein bisschen krank, aber morgen trainiere ich wieder“, versprach der Kroate vor dem Abflug. Die beiden Brasilianer Rodnei und Ribamar, die beim ersten Training noch entschuldigt fehlten, weil sie noch einen Tag länger Urlaub bekommen hatten, stiegen ebenfalls mit ins Flugzeug. Krisztián Simon wird in Portugal vorerst nur individuell trainieren. Er hofft in der Rückrunde nach zwei Kreuzbandrissen wieder zurückzukommen. Sein letztes Spiel war am 15. November 2015 gegen Duisburg.

Zwei Debütanten mit an Board

Keine neuen Spieler, aber dennoch zwei Debütanten flogen mit nach Portugal. Zum einen U 21-Keeper Max Engl (19), zum anderen Mannschaftsarzt Dr. Christian Wimmer. Insgesamt umfasst der Löwen-Tross 40 Leute, davon 30 Spieler.

„Wir sind heiß, ich freue mich auf Portugal“, sagt Youngster Felix Uduokhai. Auch Wittek freut sich auf das Trainingslager: „Das werden 16 spannende Tage. Portugal ist mal was anderes.“ Nach zwei Jahren in Marbella und davor in Belek probieren die Löwen in Pereiras Heimat etwas Neues aus. Testspiel-Termine und -Gegner sollen bald folgen.

16 Tage am gleichen Ort – da ist durchaus ein Lagerkoller zu befürchten. „Bis jetzt waren zehn Tage das Maximum“, sagt Wittek. „Nach acht kommt dann schon ab und zu der Lagerkoller. Vielleicht haben wir ja mal einen freien Nachmittag oder einen ganzen Tag. Da werden wir sicher mal schauen in die Stadt zu kommen und weg von dem Gelände. Aber das ist schließlich unser Beruf – damit müssen wir klarkommen.“ So schaut’s aus. Das DFB-Team war 2014 im Campo Bahia übrigens über einen Monat lang. Geschadet hat’s bekanntlich nicht.

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