+
Was passiert mit Adriano Grimaldi in der Winterpause?

Angreifer vor Abschied

Was passiert mit 1860-Stürmer Adriano Grimaldi? So geht‘s mit dem Angreifer nun weiter

  • schließen
  • Stefan Huber
    Stefan Huber
    schließen
  • Florian Schimak
    Florian Schimak
    schließen

Das wäre ein echter Hammer: Berichten zufolge droht den Löwen der Verlust ihres Topstürmers Adriano Grimaldi. Der KFC Uerdingen soll interessiert sein. Eine neue Entwicklung senkt die Chancen auf einen Grimaldi-Wechsel nach Krefeld.

Update vom 11. Januar 2019, 16.49 Uhr: Das klingt doch schwer nach zeitnahmen Abschied. Wie die Löwen auf ihrer Homeqage vermelden, reist Stürmer Adriano Grimaldi am Samstag nicht mit ins Trainingslager nach Spanien. Das habe man gemeinsam entschieden, hieß es. 

„Er wird mit der U21 trainieren und kann, sollte ein Wechsel nicht zustande kommen, danach wieder ins Training der Profi-Mannschaft einsteigen“, schreiben die Sechziger. 

Am Samstagmittag bricht das Team von Trainer Daniel Bierofka ins Trainingslager nach Oliva Nova (in der Nähe von Valencia) auf. 

Update vom 10. Januar 2019, 12.57 Uhr: Geht er oder bleibt er? Ein Abschied von Adriano Grimaldi im Winter steht beim TSV 1860 München weiterhin im Raum. Allerdings sind sich selbst die Medien nicht so ganz einig, wie der aktuelle Stand beim Angreifer ist.

Während die Abendzeitung berichtet, dass ein Grimaldi-Transfer nach Uerdingen vom Tisch sei, will dieblaue24 wissen, dass im Hintergrund weiterhin verhandelt wird und der Wechsel von Ingolstadts Osawe zum KFC daran nichts geändert hat. Demnach wird zwischen den Verein weiter um die Ablöse gefeilscht.

Weil Aufsteiger Uerdingen den Durchmarsch in die Zweite Liga schaffen will, soll Grimaldi trotzdem im Winter verpflichtet werden. Bei der Ablöse gibt es aber noch große Differenzen zwischen den Vereinen. 350.000 Euro soll Uerdingen geboten haben, 1860 sich aber 600.000 Euro vorstellen. Weil Grimaldi noch bis 2021 Vertrag hat, werden ihn die Münchner wohl nicht für viel weniger ziehen lassen.

Beim Training der Löwen am Mittwoch soll der Angreifer, der im gestrigen Testspiel fehlte, mit Feuereifer dabeigewesen sein. Ob er mit nach Spanien fliegt, ist ungewiss.

TSV 1860: Adriano Grimaldi zu Uerdingen? Neue Entwicklung senkt Transfer-Chancen drastisch

Update vom 9. Januar 2019, 20.25 Uhr: Besteht doch noch Hoffnung, dass Löwen-Stürmer Adriano Grimaldi bei 1860 bleibt? Zumindest sind die Chancen auf einen Transfer zum KFC Uerdingen durch eine neue Entwicklung offenbar drastisch gesunken: Nach einem Bericht der „Rheinischen Post“ verpflichteten die Uerdinger nun einen anderen Stürmer. Osayamen Osawe wechselt demnach noch im Winter vom FC Ingolstadt zum KFC.

Ob für Grimaldi dann noch Platz im Kader und Portmonee der Uerdinger ist, scheint zumindest fraglich. Schon vor der Verpflichtung von Osawe soll KFC-Investor und Präsident Mikhail Ponomarev nicht bereit gewesen sein die von 1860 geforderte Ablösesumme zu zahlen.

Allerdings bleibt Adriano Grimaldis Aussage, dass er die Löwen gerne verlassen möchte. Dies könnte nun andere Vereine auf den Plan rufen. 

Grimaldi vor Absprung? Gorenzel bleibt cool: „Wir lassen uns nicht erpressen“

Update vom 4. Januar, 19.55 Uhr: Löwen-Sportchef Günther Gorenzel bestätigte, dass der Adriano Grimaldi seit Monaten im Fokus einiger Konkurrenten (u.a. Uerdingen) stehe. „Adrianos Leistungseinbruch und das Interesse des einen oder anderen Vereins liegen nah beisammen“, meinte der Sportchef, dem das mediale Verhalten des 27-Jährigen sauer aufstößt. Persönlich habe ihn der Angreifer bislang nicht über einen Wechselwunsch informiert, wohl aber sei „von der Grimaldi-Seite“ in einem Presseorgan entsprechender Unzufriedenheits-Druck aufgebaut worden. Gorenzels unmissverständliche Reaktion: „Adriano soll uns ein Angebot bringen, wenn er weg will. Wir werden uns sicher nicht erpressen lassen.“ Eine Ablöse im höheren sechsstelligen Bereich würden die Sechziger für Grimaldi wohl akzeptieren. „Aus sportlicher Sicht wird er nicht abgegeben. Wenn, dann nur aus wirtschaftlicher Sicht“, so Gorenzel.

Update vom 4. Januar, 17.20 Uhr: Noch am Freitag-Nachmittag hat sich Löwen-Geschäftsführer Michael Scharold zu den Gerüchten um Adriano Grimaldi geäußert. Seine Mitteilung im Wortlaut:

„Die Berichterstattung zu Adriano Grimaldi überrascht mich sehr. Ich kann nur sagen, bei mir ist keine Anfrage eines anderen Vereins zu dem Spieler eingegangen. Und dass Adriano ein temperamentvoller Spieler ist, der mit der Situation, wie sie sich in der zweiten Hälfte der Hinrunde darstellte, unzufrieden war, ist doch klar. Und dass ich mich regelmäßig mit den Beratern der Spieler austausche, gehört zu meinem Job. Dabei ging es aber nicht um einen Wechsel, sondern um seine aktuelle persönliche und sportliche Situation. Wir sind von Adrianos Qualität völlig überzeugt und sind froh, dass wir ihn in unseren Reihen haben.“

Update vom 4. Januar, 15.19 Uhr: Nach den Gerüchten um einen baldigen Abschied von Adriano Grimaldi hat sich Günther Gorenzel in einer Presserunde geäußert. Der Sportchef der Löwen bestätigt: „Wir wissen, dass sich der KFC Uerdingen mit Adriano Grimaldi beschäftigt.“ Zudem sagte er: „Stand heute morgen liegt kein Angebot auf dem Tisch, ich habe noch mit Herrn Scharold gesprochen.“ Allerdings gab er zu, dass es intern eine Schmerzgrenze gebe, bei der ein Verkauf des Torjägers eine Option sei.

Gerücht um Adriano Grimaldi könnte für Unruhe bei Löwen sorgen

München - Eigentlich schien es mit dem Sieg zum Abschluss der Hinrunde gegen den 1. FC Kaiserslautern wieder ruhiger um die Löwen geworden zu sein. In den Tagen zuvor hatten neben der sportlichen Misere vor allem die geplatzte Weihnachtsfeier und deren Hintergründe die Schlagzeilen dominiert. Doch nach wenigen Tagen im Jahr 2019 droht den Löwen neues Ungemach.

Diesmal kommen die schlechten Nachrichten aber nicht von innen, sondern von einem Ligakonkurrenten. Der KFC Uerdingen will nach Informationen von dieblaue24 Adriano Grimaldi verpflichten. Dabei will der aktuelle Dritte der 3. Liga den Topstürmer der Löwen nicht erst im Sommer haben, sondern sofort.

KFC Uerdingen mit unmoralischem Angebot?

Gerade zu Saisonbeginn gab es für Adriano Grimaldi viel Grund zu jubeln.

Dabei sollen die Krefelder dem 27-Jährigen ein unmoralisches Angebot unterbreitet haben. Ihm sollen bei einem Wechsel deutlich mehr Gehalt als in München sowie ein langfristiger Kontrakt winken. Bei 1860 München steht Grimaldi noch bis 2021 unter Vertrag.

Aus sportlichen Gründen ist ein Transfer des Topstürmers überhaupt kein Thema. Grimaldi ist nach wie vor ein wichtiger Teil der 1860-Planungen, gerade was den mittelfristig angepeilten Aufstieg in die Zweite Liga betrifft. Allerdings könnten Sparzwänge die Löwen möglicherweise dazu zwingen den 27-Jährigen zu transferieren. 

Auch interessant: Das ist der Winterfahrplan der Münchner Löwen

Angeblich unzufrieden bei 1860 - will Grimaldi weg?

Das letzte Wort in dieser Causa dürfte Geschäftsführer Michael Scharold haben, der am besten wissen dürfte, wie es um die finanzielle Situation der Löwen bestellt ist. Sollte es tatsächlich zu einem Verkauf von Grimaldi kommen, soll laut dieblaue24 eine Summe von etwa 600.000 Euro als Ablöse realistisch sein.

Einem Bericht der Abendzeitung zufolge soll Grimaldi, der in den letzten vier Spielen 2018 dreimal von der Bank kam, bei den Löwen auch nicht ganz glücklich sein. Demnach habe er sich über die mangelnde Kommunikation bei den Sechzgern beschwert. Die Spieler wüssten in seinen Augen nicht, woran sie bei Trainer Daniel Bierofka seien. Grimaldi soll die Löwen auch darüber informiert haben, dass vieles nicht so laufe, wie er es sich vorstelle und deshalb stark über einen Winterwechsel nachdenke. Aus Löwen-Sicht kommt da ein mögliches Angebot aus Uerdingen zur absoluten Unzeit.

Lesen Sie auch: Nach Aufstieg und Drittliga-Hinrunde - Wer ist der Löwen-Spieler des Jahres 2018?

sh

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Wintertransfers bei den Löwen? Bierofka mit klarer Aussage
Was tut sich beim TSV 1860 München im Winter auf dem Transfermarkt? Die Antwort: bisher nichts. Nun hat Trainer Daniel Bierofka über mögliche Zu- und Abgänge gesprochen.
Wintertransfers bei den Löwen? Bierofka mit klarer Aussage
Wein will nach oben: Anpacken für höhere Ziele
Daniel Wein ist einer der Dauerbrenner beim TSV 1860 München. Der Defensivmann ist kein Träumer, aber hat klare Ziele: Er will mit den Löwen nach oben.
Wein will nach oben: Anpacken für höhere Ziele
Soll sich 1860 neu verschulden? Die Argumente von Grosser und Pro1860-Sprecher Vonavka
Während die Mannschaft im Trainingslager schwitzt, brodelt es auch in München - die Diskussion, ob neue Gelder von Investor Hasan Ismaik nötig sind, ist in vollem Gange.
Soll sich 1860 neu verschulden? Die Argumente von Grosser und Pro1860-Sprecher Vonavka
Ex-Löwe prügelt auf Buben ein: Ismaiks ehemalige rechte Hand muss zahlen
Einst saß er im Aufsichtsrat des TSV 1860 München - Hamada I.. Am Dienstag musste er sich wegen eines schlimmen Vorwurfs vor Gericht verantworten.
Ex-Löwe prügelt auf Buben ein: Ismaiks ehemalige rechte Hand muss zahlen

Kommentare