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Wirbel um Marvin Pourie

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Felix Magath hat offenbar auch keine Verwendung für Marvin Pourie.

München - Stefan Reuter hatte ihn als „Granate“ angekündigt, doch bei 1860 entpuppte sich Marvin Pourie (18) eher als Knallfrosch.

Hahnenkämpfe mit Torben Hoffmann, lustlose Auftritte in der U23 – spätestens nach dem Eklat mit seinem Papa Rüdiger Ende April („Marvin, wir gehen!“) und der folgenden Suspendierung war klar, dass der U18-Nationalspieler trotz Leihvertrags bis 2011 keine Zukunft mehr haben würde bei 1860. Zurück nach Schalke hieß die Devise.

Pourie wurde bei 1860 freigestellt, zog zurück zu seinen Eltern nach Westfalen, doch seit Donnerstag gibt es Verwirrung. „Wir brauchen Pourie in der kommenden Saison nicht“, beschied Schalkes Trainermanager Felix Magath. Alles wieder fraglich? Nein, sagt 1860-Manager Miki Stevic. „Wir haben uns mit Herrn Schnusenberg (Schalkes Vorstandschef, d. Red) telefonisch geeinigt, dass der Junge zurückgeht.“ Auch Löwen-Trainer Ewald Lienen ist irritiert: „Es kann nicht sein, dass wir mit Schalke eine Vereinbarung treffen und vier Wochen später heißt es April, April.“

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Pourie geht von einer Zukunft auf Schalke aus. Sein Vater Rüdiger erwartet „eine Entscheidung bis Montag“. Magaths Aussagen dürfe man „nicht so hochhängen“. Na dann…

Ewald Lienen hat derweil andere Sorgen. Am Freitag gab er ausführlich Auskunft über seine Ansichten zum Thema Profifußball & Alkohol („Wenn einer meint, er muss saufen gehen, dann muss er sich einen anderen Job suchen, dann wird es knallen!“ – und zum Schulsport. „Jeden Tag eine Stunde Bewegung“, würde er den Schülern verordnen – „aber dafür ist ja kein Geld da, das wird ja zum Bankenretten gebraucht.“ Zum Schluss meinte Lienen scherzhaft zu den Reportern: „Kommt, lasst uns eine Partei gründen!“ Da hatte Trainingsgast Franz Maget (1860-Vize, SPD) den Olympiapark freilich schon wieder verlassen…

lk

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