Vitor Pereira
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Löwen-Trainer Vitor Pereira zeigte sich nach der Niederlage gegen Kaiserslautern enttäuscht über die Chancenverwertung. 

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Vitor Pereira enttäuscht: „Was sollen wir noch tun?“

  • Philipp Kuserau
    vonPhilipp Kuserau
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  • Florian Fussek
    Florian Fussek
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Kaiserslautern - Nach der Niederlage im Abstiegsduell gegen den 1. FC Kaiserslautern zeigen sich Trainer und Spieler der Löwen sehr enttäuscht und hadern mit der Chancenverwertung. 

Nach drei sieglosen Partien war für die Löwen auch auf dem Betzenberg gegen ebenfalls abstiegsbedrohte Lauterer nichts zu holen. Von dem Eigentor durch Stürmer Christian Gytkjaer konnte sich Sechzig nicht mehr erholen und gerät damit mehr und mehr in Abstiegsgefahr. Im Anschluss an die 0:1-Niederlage zeigten sich Trainer und Spieler enttäuscht.

Vitor Pereira (Trainer TSV 1860 München): „Das ist der ungerechteste Sieg für Kaiserslautern, den ich je erlebt habe. Ich bin sehr traurig.“ 

... über das Eigentor:

„Was soll ich dazu sagen. Kaiserslautern hatte wenig Chancen, wir dagegen hatte schon ein paar Möglichkeiten. Doch dieser eine Moment macht alles kaputt. Wir haben das Spiel dominiert. Was soll wir noch tun? Meine Mannschaft muss die Chancen auch einfach nutzen.“ 

Das Spiel zum Nachlesen im Ticker

Ivica Olic (TSV 1860 München): „Schade. Wir hatten das Spiel unter Kontrolle und haben unsere Chancen nicht genutzt. Wir haben heute wichtige Punkte liegen gelassen. Das tut weh. Wir stehen auf dem Platz nicht schlecht und wir kreieren auch unsere Chancen, aber die Tore fehlen.“ 

Stefan Aigner (TSV 1860 München): „Es ist einfach nur bitter. Doppelt bitter, wenn du gut spielst und trotzdem verlierst. Das tut brutal weh, vor allem in unserer jetzigen Situation. Ich finde, wir haben ein sehr gutes Spiel abgeliefert, vergleichbar mit dem gegen Sandhausen. Der letzte Pass muss ankommen, wir müssen einfach cleverer spielen. In der jetzigen Situation ist es am besten, wenn man sich keinen großen Kopf macht. Wir müssen das so schnell wie möglich abhaken und weiter nach vorne schauen.“ 

Michael Liendl (TSV 1860 München): „Wenn du alleine auf das Tor zuläufst und dir dann der Ball acht Meter verspringt, dann fehlt die letzte Konzentration im letzten Drittel. In dieser Liga kann durch einen Standard immer was passieren. Mich ärgert einfach, dass wir im letzten Drittel nicht konsequent genug waren. Wir haben alles gegeben. Wir haben einen richtig guten Ball gespielt. Völlig egal, welcher Gegner jetzt kommt: Wir müssen Tore schießen, sonst wird es ganz schwer. Wir müssen im letzten Drittel konsequenter werden. Man sieht auf dem Platz, dass wir eine Einheit sind. Wir sind sehr enttäuscht und die Fans natürlich auch. Die Fans haben auch gesehen, dass wir alles gegeben haben und dass wir auch die bessere Mannschaft waren. 

... über das Eigentor von Christian Gytkjaer: „Er muss in dieser Situation mit dem Kopf hingehen. Kein Vorwurf an ihn.“

Nur 3er und 4er: Bilder und Noten der Sechzger vom Spiel in Lautern

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