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Weißblaues Wiesn-Schmankerl: Fesch schaut es aus, das von Mittelfeldspieler Daniel Wein präsentierte Spezialtrikot, mit dem die 1860-Profis einmalig in der Liga auflaufen werden – am Samstag, 22. September, gegen Wehen Wiesbaden. Der Anhang kann das karierte Teil ab heute Vormittag erwerben – ab 9 Uhr im Fanshop auf dem Vereinsgelände, ab 10 Uhr in der Orlandostraße oder online. 

Es warten fünf Spiele in 21 Tagen

Vor dem Power-Monat: Das macht die Löwen derzeit so stark

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Noch einmal durchschnaufen, die schöne Spätsommersonne genießen – die Länderspielpause macht’s möglich. Sie bescherte den Löwen ein paar Tage ohne Termindruck.

München – Wer will, kann das (spiel)freie Wochenende als Ruhe vor dem stürmischen Herbst bezeichnen, denn ab Mitte des Monats geht es rund beim TSV 1860, stehen fünf Partien innerhalb von 21 Tagen an, darunter das brisante Topspiel-Derby beim Tabellenersten Unterhaching.

Den Genuss einer gesunden Work-Life-Balance verdanken die Löwen ihrem beachtlichen Start in die 3. Liga. Platz 4 ist nicht nur eine erfreuliche Momentaufnahme, sondern vor allem das Resultat harter Arbeit. Vieles klappt erstaunlich gut beim Giesinger Aufsteiger, wie unsere Kurz-Übersicht zeigt.

Defensive Stabilität: Das Ziel von Daniel Bierofka ist ein Schnitt von weniger als einem Gegentor pro Spiel – was das angeht, ist das Team auf einem guten Weg (6/6). Ärgerlich waren die späten Gegentore in Lautern, Osnabrück und gegen Uerdingen, ansonsten leistet die Hintermannschaft um Kapitän Felix Weber und Topzugang Simon Lorenz vorzügliche Arbeit.

Offensivpower: Zusammen mit Würzburg sind die Löwen das torhungrigste Team der Liga (13 Treffer). Bierofka verlangt, dass die Zuschauer auf ihre Kosten kommen – daran halten sich seine Spieler. Selbst beim 0:1 gegen Uerdingen erspielten sich Grimaldi und Co. ein knappes Dutzend guter Abschlussmöglichkeiten. Überhaupt erweist sich Adriano Grimaldi als Glücksgriff. Mit zwei eigenen Treffern und fünf Vorlagen führt der Ex-Münsteraner die Torschützenliste der 3. Liga an.

Teamgeist: Co-Trainer Oliver Beer, der wie Bierofka bis 2022 verlängert hat, lobt die die „Mentalität“ des Teams. Der Zusammenhalt scheint auch durch die Beitrittswelle (elf neue Spieler) nicht gelitten zu haben. Die momentan wenig gefragten Aufstiegshelden halten die Füße still. Ihnen bleibt der Totopokal als Spielwiese – und die Aussicht auf ein weiteres Adrenalinjahr im Giesinger Partytempel.

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