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Dominik Stahl jubelt über seinen Führungstreffer für die Löwen.

Respekt, ihr Löwen!

Schmidt-Team im Kiew-Test deutlich verbessert

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Garmisch-Partenkirchen – Nur wenige Tage nach 1:3 gegen Jahn Regensburg präsentierten sich die Löwen im Test gegen Dynamo Kiew in ungleich besserer Verfassung.

Die Alpspitze versank im dichten Nebel, doch der TSV 1860 behielt den Durchblick. Nur wenige Tage nach der blamablen 1:3-Niederlage gegen Drittligist SSV Jahn Regensburg präsentierten sich die Löwen in ungleich besserer Verfassung. Sie trotzen dem ukrainischen Serienmeister und zweifachen Europapokal-Gewinner Dynamo Kiew in Garmisch-Partenkirchen ein respektables 1:1 ab. Sportchef Florian Hinterberger sprach von einem „sehr guten Testspiel.“ Trainer Alexander Schmidt gelang zu der Erkenntnis, dass es gegen einen nominell wie qualitativ hochwertigeren Kontrahenten „einfacher zu spielen ist.“

Geschickt im Zweikampf: Yannick Stark (l.) erweist sich als die erhoffte Verstärkung.

Im Vergleich zum Regensburg-Match erwartete wohl kaum einer der 1200 Besucher von den Löwen einen Kantersieg. Nichtsdestotrotz gingen die Münchner bereits nach zehn Minuten durch Dominik Stahl in Führung. Der defensive Mittelfeldspieler spritzte entschlossen in eine Freistoßflanke von Moritz Stoppelkamp. Allerdings begannen die Ukrainer mit einer Art B-Elf, die sich einzig durch ruhende Bälle definieren konnte. Ein Freistoß an die Oberkante der Latte und ein Eckball mit dem Ausgleich als Folge waren zu notieren. Hierbei war gleichwohl kein Zutun eines Dynamo-Akteurs erfoderlich. Löwe Rob Friend legte das Spielgerät mit der Brust – und im Trugschluss eines zentral im Gehäuse postierten Gabor Kiraly – ins eigene Tor ab.

Löwen-Remis gegen Kiew - Bilder des Testspiels

Löwen-Remis gegen Kiew - Bilder des Testspiels in Garmisch-Partenkirchen

Als die Osteuropäer zum Seitenwechsel Kicker mit internationaler Erfahrung ins Geschehen schickten, war der Löwen-Keeper dafür mehrfach hellwach. Kiraly entschärfte wenigstens fünf Hochkaräter, tauchte einen schier unhaltbaren Ball aus dem Winkel und erntete zurecht viel Beifall. Schmidt sprach im Bezug auf den Vortrag seiner Mannschaft von einer „geschlossenen Mannschaftsleistung“, kam jedoch nicht umhin, einen seiner Akteure mit ein wenig mehr Lorbeer zu schmücken. „Yannick Stark ist die erhoffte Verstärkung.“ Der Ex-Frankfurter bringe enorme Qualität im Zweikampf und der Spielübersicht mit. „Er stellt sich geschickt an.“

Zwei, die aktuell hinten anstehen, verpassten derweil den Siegtreffer für die Blauen. Daniel Halfar durfte sich nur gut 20 Minuten in die Verkaufs-Auslage setzten, verpasste dabei einen Treffer um Zentimeter. Noch knapper ging es bei Benjamin Lauth zu, der zur Pause ins Spiel kam und eine Tomasov-Hereingabe lediglich streifte.

Von Oliver Rabuser

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