Bei den Löwen werden derzeit verschiedene Systeme trainiert. Trainer Daniel Bierofka legt sehr viel Wert auf Taktik
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Bei den Löwen werden derzeit verschiedene Systeme trainiert. Trainer Daniel Bierofka legt sehr viel Wert auf Taktik

1860 reist ins Trainingslager

Zwei Systeme für Liga Drei: Die Löwen müssen flexibler werden

  • Ludwig Krammer
    vonLudwig Krammer
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1860 startet mit Trainingslager in die Vorbereitung: Die Mannschaft von Trainer Bierofka soll fit werden für die 3. Liga. Gefordert sind auch neue Systeme, um flexibler und erfolgreicher zu werden.

Gestern starteten die Löwen in ihr erstes Trainingslager nach Bodenmais in den Bayerischen Wald. Mit an Bord des Busses: nicht nur die Mannschaft und das Trainerteam, sondern auch mehrere Laptops voller Ideen, wie das Unternehmen Dritte Liga zum Erfolgsprojekt werden soll.

Mölders und Grimaldi „können sich gut ergänzen“

Das Stichwort dieser Vorbereitung heißt Variabilität. Um möglichst flexibel agieren und auf die Gegner reagieren zu können, würden die Löwen in diesen Wochen zwei Spielsysteme einstudieren, erklärt Sportchef Günther Gorenzel. Ein klassisches 4-4-2 mit zwei Stoßstürmern, und das von Daniel Bierofka so geliebte 4-3-3, das derzeit auf dem Stundenplan steht. Während die Vorteile des 4-3-3 vor allem im Ballbesitz zum Tragen kämen, führt Gorenzel aus, sei im 4-4-2 das Anlaufen gegen den Ball leichter zu organisieren. Bedenken, dass sich Sascha Mölders und Adriano Grimaldi salopp gesagt auf den Füßen stehen könnten, hat der Österreicher nicht. „Ich bin der Meinung, dass das sehr gut funktionieren kann. Sascha positioniert sich gerne hoch, Adi dagegen ist ein Stürmer, der sich gerne zwischen die Linien zurückfallen lässt und von dort aus seine Gefährlichkeit entfaltet. Die beiden können sich gut ergänzen.“

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Gestern Abend (nach Red.Schluss dieser Ausgabe) traten die Löwen beim Bezirksligisten FC Dingolfing zum Testmatch an, wirklich gefordert wird die Mannschaft erst wieder am Sonntag, wenn es gegen den VfB Eichstätt aus der Regionalliga geht. Möglich, dass dann auch Stefan Lex und Nono Koussou wieder mit dabei sein werden. Die beiden Angeschlagenen sollen laut Gorenzel am heutigen Freitag wieder ins Mannschaftsttraining einsteigen. 

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