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Rettet der Chef des 1. FC Saarbrücken Türkgücü München?

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Von: Korbinian Kothny

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Hartmut Ostermann (re.) denkt daran, Türkgücü München finanziell zu unterstützen.
Hartmut Ostermann (re.) denkt daran, Türkgücü München finanziell zu unterstützen. © imago sportfotodienst

Bekommt Türkgücü München finanzielle Unterstützung aus Saarbrücken? Die Saarländer wären bei einer Abmeldung Türkgücüs vom Spielbetrieb benachteiligt.

München - Nach einem Bericht der „Bild“ soll der Unternehmer Hartmut Ostermann, Chef des 1. FC Saarbrücken, daran interessiert sein, das insolvente Türkgücü München flüssig zu halten. Im Gespräch ist eine Investition in Höhe von 500.000 Euro.

Der Hintergedanke: Türkgücü soll die Saison in der 3. Liga wenigstens sportlich halbwegs ordentlich zu Ende bringen, damit die absolvierten Spiele in der Wertung bleiben. Dafür müsste Türkgücü bis zum 34. Spieltag durchhalten.

1. FC Saarbrücken: Aufstiegstraum wohl ausgeträumt bei Abmeldung Türkgücüs

Bei einer Abmeldung der Münchner davor würden alle Partien von Türkgücü aus der Wertung genommen werden. Für den 1. FC Saarbrücken wäre der Traum von der 2. Bundesliga dann wohl vorbei. Denn die Mannschaft von Uwe Koschinat gewann beide Spiele gegen Türkgücü und hätte bei einer Abmeldung plötzlich sechs Punkte weniger auf dem Konto.

Zum Vergleich: Mitaufstiegskonkurrent 1860 würden in diesem Falle nur ein Punkt abgezogen werden. Die Mannschaft von Michael Köllner spielte in der Vorrunde 1:1 gegen Türkgücü und verlor vor wenigen Wochen 1:2 im Olympiastadion. Die Löwen würden dadurch bei einer Abmeldung auf einmal vor Saarbrücken stehen.

Harmut Ostermann: Investition ohne Sicherheit

„Natürlich ist Türkgücü ein Thema bei uns in der Kabine“, sagte Saarbrückens Abwehrchef Steven Zellner (31) deswegen zum Beispiel der BILD. Auch Trainer Uwe Koschinat ist sich der Lage bewusst: „Die Thematik Türkgücü hängt wie ein Damoklesschwert über uns“.

Aus diesem Grund beschäftigt sich Saarbrücken-Boss Ostermann jetzt mit dem irren Plan, Türkgücü finanziell zu unterstützen. Problem an der ganzen Sache: Steigt Saarbrücken am Ende trotzdem nicht auf, ist die halbe Million Euro weg. (mm/kk) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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