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Türkgücü-Boss Kothny räumt Fehler ein: „Ich bin sehr selbstkritisch und absolut nicht eitel“

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Von: Vinzent Fischer

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Die Trennung von Trainer Alexander Schmidt war laut Türkgücü-Geschäftsführer Max Kothny keine Bauch-Entscheidung.
Die Trennung von Trainer Alexander Schmidt war laut Türkgücü-Geschäftsführer Max Kothny keine Bauch-Entscheidung. © Imago Images

Türkgücü München hat in diesem Jahr bereits den fünften Trainer verschlissen. Geschäftsführer Max Kothny räumt bei den Personalentscheidungen eigene Fehler ein.

München - Seit März 2020 ist Max Kothny Geschäftsführer bei Türkgücü München*. Seither steht er sinnbildlich für die Kontroverse, die der Verein im deutschen Profifußball darstellt. Mit 24 Jahren ist er mit Abstand der jüngste Fußball-Boss im Geschäft. Sein Aufstieg gelang ebenso rasant wie der des Vereins. Doch im Jahr 2021 bekommt Kothny Gegenwind zu spüren. Nicht zuletzt aufgrund seiner Personalentscheidungen ist der CEO in die Kritik geraten.

Türkgücü München um Max Kothny trennt sich 2021 von fünf Trainern

Bereits fünf Trainer haben den Verein in diesem Kalenderjahr verlassen müssen. Auf die überraschende Trennung von Alexander Schmidt im Februar folgte knapp drei Monate später das Aus von Serdar Dayat. Nach dem Saisonende musste auch der Aufstiegstrainer und spätere Co-Trainer Andreas Pummer den Verein verlassen. Glücklos verlief auch das Engagement des ruhigen Petr Ruman, und zuletzt scheiterte Peter Hyballa nach nur 64 Tagen im Amt.

„Den Vorwurf, falsche Personalentscheidungen getroffen zu haben, muss ich mir gefallen lassen.“

Türkgücü Münchens Geschäftsführer Max Kothny.

Nach den zahlreichen Fehlgriffen steht nun auch Kothny wieder vermehrt im Blickfeld. „Den Vorwurf, falsche Personalentscheidungen getroffen zu haben, muss ich mir gefallen lassen. Ich bin ja selbst nicht mit jeder Entscheidung zufrieden“, räumt der Geschäftsführer gegenüber der „Bild“ ein und fügt an: „Man muss einen Trainer finden, der den Verein versteht.“

„Wenn ich alles wissen würde, wäre ich nicht bei Türkgücü und auf Platz 16“: Kothny verschließt Augen nicht

Kothny sagt: „Ich bin sehr selbstkritisch und absolut nicht eitel. Ich bin 24 Jahre alt und weiß natürlich nicht alles. Wenn ich alles wissen würde, wäre ich wahrscheinlich nicht Geschäftsführer bei Türkgücü und auf Platz 16 der Tabelle.“ In der Tat ist die sportliche Lage der Münchner prekär. Nur noch zwei Punkte trennen Türkgücü von einem Abstiegsplatz. (Vinzent Fischer) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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