Ahonen siegt, Hannawald schaut TV

- Liberec - Als der neue Weltcup-Spitzenreiter Janne Ahonen (Finnland) im Nebel von Liberec zum Doppelsieg flog, sahen Sven Hannawald und Co. tatenlos am Fernseher zu.

<P>Ein Sturm verhinderte gestern das geplante Sondertraining in Hinterzarten. In Abwesenheit der ersten Garde war ein 7. Platz für Alexander Herr das beste deutsche Resultat bei der Tournee-Revanche, die wegen widriger Witterungsbedingungen zweimal nur über einen Durchgang ging. Jörg Ritzerfeld belegte gestern Rang 11.<BR><BR>"Die zweite Reihe hat sich doch ganz gut verkauft. Herr hat eine Superleistung gezeigt", sagte Bundestrainer Wolfgang Steiert: "Beim nächsten Mal wird Alex die Arschbacken zusammenkneifen und aufs Podest springen." Weil der Team-Weltmeister seinen Superflug bei 125,5 m vorzeitig abbrach, reichte es nur zu Platz sieben. "Die Sicht war so schlecht, dass ich abbrechen musste", meinte Herr.<BR><BR>Unter Aufsicht von Co-Trainer Peter Rohwein konnten die daheim gebliebenen DSV-Springer immerhin am Samstag trainieren. "Sven war am Anfang ein bisschen unruhig, aber einer von sechs Sprüngen war schon wieder top. Wir arbeiten hart an Svens Absprungproblemen", sagte Rohwein. </P><P>Der Trainer wies alle Vermutungen zurück, dass Hannawalds Flugstil veraltet sei: "Sven ist vielleicht der beste Flieger von allen. Bei ihm zählen halt nur Siegleistungen. Wann es wieder so weit sein wird, kann ich nicht sagen. Er muss nervlich wieder stabiler werden."</P>

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