Ski alpin: Weltcup, Riesenslalom, Herren, 1. Durchgang: Alexander Schmid aus Deutschland in Aktion
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Skirennläufer Alexander Schmid aus Deutschland voll fokussiert

Zweifacher deutscher Meister

Alexander Schmid: Alle Infos zum deutschen Skirennläufer - seine Karriere und Erfolge

Alexander Schmid ist der beste deutsche Skirennläufer im Riesenslalom. Zudem wurde er 2020 zweimal Weltcup-Dritter im Parallel-Wettbewerb.

Alexander Schmid wurde am 9. Juni 1994 in Oberstdorf geboren. Mit zwei Jahren stand er zum ersten Mal auf Skiern, mit vier Jahren trainierte er erstmals im Skiclub seiner Heimatstadt. Seine Trainerin war dabei seine Mutter, die selbst als Skirennläuferin aktiv war. Dank erster Erfolge wurde Schmid bald in die Lehrgangsgruppe Ia der deutschen Nationalmannschaft aufgenommen. Zudem schloss er sich dem Club SC Fischen an. Sein erstes FIS-Rennen war der Slalom in St. Moritz im Dezember 2009, den er auf Rang 19 abschloss.

Im Februar 2011 nahm Schmid am Europäischen Olympischen Jugendfestival im tschechischen Liberec teil. Beim Riesenslalom landete der deutsche Skirennläufer auf Platz acht, beim Slalom belegte er den zehnten Rang. Im Februar 2012 startete Schmid erstmals in einem Rennen im Rahmen des Europacups, nämlich beim Riesenslalom in Oberjoch. Bei der Juniorenweltmeisterschaft im März 2012 landete er im Riesenslalom auf dem fünften Platz. Zudem wurde er in diesem Jahr erstmals deutscher Juniorenmeister im Riesenslalom. Im August 2013 wurde Schmid, der Zollbeamter von Beruf ist, Mitglied des Zoll-Ski-Teams.

Alexander Schmid: Erfolgreicher Frühling 2015

Im Oktober 2014 nahm Alexander Schmid an seinem ersten Weltcup-Rennen in Sölden teil. Im Frühjahr 2015 konnte der Skirennläufer einige bemerkenswerte Erfolge feiern, nämlich:

  • 9. Februar 2015: erster Europacup-Sieg beim Riesenslalom in Bad Hindelang
  • 8. März 2015: Bronze im Mannschaftswettbewerb bei der Alpinen Ski-Juniorenweltmeisterschaft in Hafjell (zusammen mit Lukas Wasmeier, Patrizia Dorsch und Marlene Schmotz)
  • 28. März 2015: deutscher Meister im Riesenslalom in Seefeld
  • 29. März 2015: deutscher Meister im Slalom in Seefeld

Zudem wurde er im Jahr 2015 zum zweiten Mal deutscher Juniorenmeister im Riesenslalom. Im Dezember 2017 holte Schmidt erstmals Punkte im Weltcup, als er beim Riesenslalom in Val-d’Isère den sechsten Platz erreichte. Damit schaffte er die Qualifikation für die Olympischen Spiele 2018 in Pyeongchang. Dort bildete er mit Fritz Dopfer, Lena Dürr, Linus Straßer und Marina Wallner das deutsche Team, das am Mannschaftswettbewerb teilnahm. Obwohl Schmid im Achtelfinale gegen den Slowaken Adam Žampa ausschied, schaffte Deutschland den Einzug ins Viertelfinale. Dort verlor Schmid sein Rennen gegen den Schweizer Ramon Zenhäusern, ebenso das gesamte deutsche Team gegen die Schweizer.

Alexander Schmid: Erste Podiumsplätze im Weltcup

Im Februar 2019 ging Alexander Schmid bei der Alpinen Skiweltmeisterschaft in Åre im Riesenslalom an den Start. Dort belegte er den achten Platz. Die Weltcup-Saison 2018/2019 beendet er mit 70 Punkten, die er alle im Riesenslalom gesammelt hatte. Dadurch erreichte er in dieser Disziplin Platz 24 in der Gesamtwertung. Im Februar 2020 stand Schmid erstmals nach einem Weltcup-Rennen auf dem Podest. Beim Parallel-Wettbewerb in Chamonix landete er hinter Loïc Meillard und Thomas Tumler auf dem dritten Rang.

Durch diesen Erfolg belegte er am Ende der Saison 2019/2020 den sechsten Platz in der Weltcup-Wertung im Parallel-Wettbewerb. In seiner Paradedisziplin, dem Riesenslalom, erreichte er mit Rang 19 zudem seine bis dahin beste Platzierung. In der Gesamtwertung des Weltcups belegte Schmid mit 165 Zählern den 44. Rang. Im November 2020 wurde der Skirennläufer in Lech-Zürs erneut Dritter im Parallel-Wettbewerb – diesmal hinter Alexis Pinturault und Henrik Kristoffersen.

Von Alexander Kords

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