Ski alpin: Weltcup, Riesenslalom, Herren, 1. Durchgang: Alexis Pinturault aus Frankreich in Aktion
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Skirennläufer Alexis Pinturault aus Frankreich mit vollem Einsatz

Ein Skirennläufer bricht Rekorde

Alexis Pinturault: Alle Infos zum französischen Skirennläufer - seine Karriere und Erfolge 

Alexis Pinturault gehört in Frankreich zu den erfolgreichsten Skirennläufern. Auch auf internationaler Ebene zeigt er sich regelmäßig siegreich.

  • Alexis Pinturault gilt als einer der erfolgreichsten Skirennläufer Frankreichs, was er nicht nur seinen über 30 Weltcupsiegen zu verdanken hat.
  • Der Sportler darf sich zudem unter anderem neunfacher französischer Meister und zweifacher Weltmeister nennen.
  • Auch zwei Teilnahmen bei Olympia stehen auf seiner Erfolgsliste, die ihm insgesamt drei Medaillen einbrachten. 

Alexis Pinturault stammt aus Moûtiers und wurde dort am 20. März 1991 geboren. Der Skirennläufer gewann bereits über 30 Weltcuprennen, was ihn zu einem der erfolgreichsten Franzosen im Weltcup macht. Zu seinen besten Leistungen zählen unter anderem:

  • Sechsfacher Gewinn einer Weltcup-Disziplinwertung
  • Zweifacher Weltmeister
  • Eine olympische Silber- und zwei Bronzemedaillen
  • Neunfacher französischer Meister

Sein Weg an die Weltspitze nahm in der Saison 2013/ 2014 Fahrt auf. Bei Olympia in Sotschi musste er sich zwar mit seinem Ausscheiden beim Slalom der Super-Kombination arrangieren, doch eine Medaille blieb ihm dennoch nicht verwehrt. Am 19. Februar 2014 zeigte er sich beim Riesenslalom deutlich erfolgreicher und gewann Bronze.

Hinzu kam etwa einen Monat später sein erster Weltcupsieg im Super-G. Damit hatte er nun in sämtlichen Disziplin, außer in der Abfahrt, einen Weltcupsieg errungen. Es folgte eine erfolgreiche Teilnahme an der Weltmeisterschaft 2015, in der es Pinturault im Riesenslalom auf Platz drei schaffte und die Bronzemedaille holte.

Alexis Pinturault startete eine neue Siegesserie

Die Saison 2015/ 2016 begann weniger erfolgreich, denn Alexis Pinturault zog sich eine leichte Gehirnerschütterung zu. Doch im Januar 2016 sollte eine weitere Siegesserie folgen. In sechs Wochen landete er sechsmal auf dem ersten Platz, zweimal in der Kombination und viermal im Riesenslalom. Der Skirennläufer holte seinen 15. Weltcupsieg und stieß damit Jean-Clause Killy vom Thron, der bisher die französische Bestmarke innehatte.

Nun dauerte es nicht mehr lang, bis auch der erste Weltmeistertitel folgte. 2017 war es in St. Moritz soweit und im Mannschaftswettbewerb gewann Pinturault Gold. Als Weltmeister reiste der Sportler 2018 erneut zu den Olympischen Spielen, diesmal nach Pyeongchang. Wie in Sotschi holte er auch dort die Bronzemedaille im Riesenslalom und hinzu kam die Silbermedaille in der Kombination.

Trotz dieser Erfolge hatte Pinturault seit Ende 2017 kein Weltcuprennen mehr für sich entschieden. Das änderte sich im Januar 2019 in der Kombination. Diese Erstplatzierung führte ihn zu seinem fünften Sieg der dazugehörigen Disziplinwertung und damit zum Rekord.

Der Skirennläufer im Weltcup-Duell

In der Weltcupsaison 2019/ 2020 wurde über ein Duell um den Gesamtsieg zwischen Alexis Pinturault und dem Norweger Henrik Kristoffersen spekuliert. Das erste Rennen der Saison, den Riesenslalom von Sölden, entschied Pinturault für sich und baute seine Favoritenrolle damit aus. Insgesamt sechs Siege konnte er holen, doch musste auch vier Rennen ohne Punktgewinn hinnehmen. Als größter Konkurrent stellte sich allerdings nicht Kristoffersen, sondern Aleksander Aamodt Kilde heraus.

Im Februar 2020 ging er in Führung, doch etwa zwei Wochen später stand Pinturault wieder ganz oben. Im März tauschten die beiden erneut ihre Ränge. Kurz darauf musste die FIS die Saison aufgrund der Corona-Pandemie abbrechen und der französische Skirennläufer konnte sich seine Führungsposition nicht mehr zurückholen. Er blieb auf Platz zwei in der Gesamtwertung.

Nichtsdestotrotz konnte Pinturault niemand mehr seine sechs Saisonsiege nehmen. Zwei dieser Erstplatzierungen erreichte er in der Kombination und konnte damit zum sechsten Mal die dazugehörige Disziplinwertung gewinnen. Damit brach er erneut einen Rekord.

Von Sophie Neumärker

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