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Andreas Birnbacher holte mit der Staffel Rang 2 hinter Frankreich.

Biathlon: Deutsche Staffel auf Rang 2

Antholz - Die deutschen Biathleten haben einen guten Abschluss beim Weltcup in Antholz gefeiert. Die Herrenstaffel holte sich nach einer geschlossen guten Mannschaftsleistung Platz zwei.

Die deutsche Biathlon-Staffel ist in einer Notbesetzung überraschend aufs Podest gelaufen. Zum Abschluss des Weltcups im italienischen Antholz hatte das Quartett des Deutschen Skiverbandes (DSV) in der Besetzung Michael Rösch (Altenberg/2 Nachlader), Andreas Birnbacher (Schleching/2), Florian Graf (Eppenschlag/2) und Arnd Peiffer (Clausthal-Zellerfeld/1 Strafrunde) nach 4x7,5 km auf Rang zwei 12, 0 Sekunden Rückstand auf Sieger Frankreich.

Jean Guillaume Beatrix, Simon Fourcade, Alexis Boeuf und Martin Fourcade gewannen die WM-Generalprobe sechs Wochen vor den Weltmeisterschaften in Ruhpolding in 1:12:14,7 Stunden, Österreich (41,7 Sekunden zurück) machte auf Platz drei das Podest komplett.

Dreifach-Olympiasieger Michael Greis (Nesselwang) war wegen einer leichten Erkältung ebenso wenig am Start wie der etatmäßige Startläufer Simon Schempp (Uhingen), der aus Krankheitsgründen komplett auf Starts in Südtirol verzichtet hatte. Deshalb gab es sogar zwischenzeitlich Überlegungen, Daniel Böhm (Buntenbock) oder Erik Lesser (Frankenhain) kurzfristig nachzunominieren.

Startläufer Rösch zeigte nach seinem enttäuschenden 83. Platz im Sprint eine gute Vorstellung, hatte bei zwei Nachladern allerdings Pech in der Loipe: „Ole Einar Björndalen wollte mich in der Abfahrt innen überholen und hat mich umgefahren“, sagte Rösch, der trotzdem als Vierter auf Birnbacher wechselte.

Der derzeit beste deutsche Skijäger zeigte erneut eine starke Vorstellung und brachte bei zwei Nachladern das DSV-Quartett wie erhofft in Führung. „Stehend habe ich eine leichte Konzentrationsschwäche gehabt, aber ansonsten ging es ganz gut. Läuferisch war ich wieder gut drauf“, sagte Birnbacher.

Graf, der ebenfalls nur zwei Nachlader hatte, musste zwar Frankreich passieren lassen, hielt seine Farben aber auf Podestkurs. Als Schlussläufer überzeugte einmal mehr Sprint-Weltmeister Peiffer, der nach einem fehlerfreien Liegendschießen sogar am Sieg schnupperte. Doch vier Fehlschüsse im Stehendanschlag bescherten dem 24-Jährigen eine Strafrunde.

sid

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