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Viktoria rebensburg will Schwerpunkte setzen.
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Marlene Schmotz will an Vorsaison anknüpfen.
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Toni Tremmel will fahren, fahren, fahren.

Drei Weltcup-Starter – drei Ziele

Das haben Rebensburg, Schmotz und Tremmel im  Weltcup vor

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Die eine ist bei jedem Riesenslalom Siegesanwärterin und will im Super-G und der Abfahrt noch höher hinaus. Die andere will sich in ihren beiden Disziplinen in den Top 15 im Weltcup festsetzen. Und der Dritte im Bunde schielt im Europacup in Richtung Podest und will so oft wie möglich im Weltcup fahren.

Viktoria Rebensburg vom SC Kreuth, Marlene Schmotz vom SC Leitzachtal und Toni Tremmel vom SC Rottach-Egern gehen in die heiße Phase der Vorbereitung auf den Weltcup-Winter. Drei Starter – drei Ziele.

Rebensburg wurde in der Vorsaison Vize-Weltmeisterin im Riesenslalom. Im Gesamtweltcup, im Riesenslalom-Weltcup und im Super-G-Weltcup landete sie auf dem vierten Platz. Sie erreichte wieder mal ein sehr hohes Niveau, auch wenn es nur zu einem Weltcup-Sieg reichte.

Über den Sommer spielte bei der Kreutherin, die am Freitag 30 Jahre alt wird, das Thema Rennplanung eine große Rolle. „Wir müssen clever überlegen, wo es sinnvoll ist, eine Pause zu machen, um vielleicht mal Skier zu testen“, sagte sie nach dem vergangenen Winter. „Ich will nicht von einem Rennen zum anderen hetzen.“ Immerhin startet Rebensburg in Riesenslalom, Super-G und Abfahrt.

Mitfahren um die Kleine Kristallkugel

„Leuchttürme“ im Rennkalender nennt Rebensburg die Weltcup-Orte, bei denen sie überlegt, auf einen Start zu verzichten. „Wenn es die Situation hergibt und ich gut drauf bin, will ich mir aber offenhalten, dort zu starten“, sagt sie. Im Riesenslalom will Rebensburg wieder um die Kleine Kristallkugel mitfahren, im Super-G Konstanz auf hohem Niveau erreichen. Und in der Abfahrt? „Da habe ich noch kein Weltcup-Rennen gewonnen. Das schwirrt schon im Hinterkopf herum.“

Für Marlene Schmotz aus Fischbachau sprangen im vergangenen Winter vier Top-30-Platzierungen im Weltcup heraus. Im tschechischen Spindlermühle war sie als 18. im Riesenslalom und 20. im Slalom so gut wie nie zuvor in diesen beiden Disziplinen. „Darauf will ich aufbauen. Ich will in beiden Disziplinen eine Startnummer unter den ersten 30 und dann in die Top 15 fahren“, sagt sie.

43 Rennen fuhr Schmotz in der Vorsaison. Zum Vergleich: Bei Viktoria Rebensburg waren es 22. Aber die Kreutherin ist ja im Weltcup etabliert, Schmotz hingegen musste sich nach langer Verletzungspause wieder herankämpfen. „Mein Sommer ist sehr gut verlaufen“, berichtet sie. „Alles nach meinen Vorstellungen.“

Zufrieden mit der Vorbereitung ist auch Toni Tremmel (SC Rottach-Egern). Der 24-Jährige fuhr im vergangenen Winter beim Slalom im finnischen Levi als 27. erstmals in die Punkteränge. Dazu landete er bei seiner ersten Weltmeisterschaft auf dem 25. Platz, im Teamevent von Are wurde Tremmel mit dem deutschen Team Vierter.

Seit September im Renn-Modus

Sein Rennwinter hat bereits begonnen. Im September startete er bei FIS-Rennen in Argentinien. Zehnmal war Tremmel bisher im Weltcup dabei, in der neuen Saison sollen weitere Rennen dazukommen. „Ich will so viele Weltcups wie möglich fahren und versuchen, mich für den zweiten Durchgang zu qualifizieren“, sagt der Rottacher. „Mit hoher Startnummer habe ich nicht so viel zu verlieren. Ich will einfach Gas geben und mir nicht zu viel Druck machen.“ Im Europacup sind regelmäßige Top-10-Platzierungen sein Ziel. „Ich will auch in Richtung Podest schauen.“

cf

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