Eisschnelllauf-Weltcup in Berlin

Pechstein ohne Chance - Ihle auf Platz acht

Berlin - Beim Heim-Weltcup in Berlin hat Nico Ihle eine weitere Medaille nach seinem Überraschungscoup verfehlt. Im 500-Meter-Rennen wurde er Achter. Claudia Pechstein ging ganz leer aus.

Eisschnellläufer Nico Ihle hat einen Tag nach seinem Überraschungs-Coup beim Heim-Weltcup in Berlin eine weitere Medaille verfehlt. Im 500-m-Rennen belegte der Chemnitzer am Sonntag in 35,22 Sekunden den achten Rang, nachdem er am Samstag den 1000-m-Lauf für sich entschieden und gemeinsam mit Samuel Schwarz (Berlin) für den ersten Weltcup-Doppelsieg deutscher Eisschnelllauf-Herren seit über 24 Jahren gesorgt hatte.

Der Sieg über 500 m ging an den Polen Arturs Was (35,03), der bereits im ersten Rennen über die Kurzdistanz am Freitag triumphiert hatte. Der Norweger Espen Aarnes Hvammen (35,06) wurde Zweiter, Dritter der Kanadier Laurent Dubreuil (35,09).

Für Eisschnellläuferin Claudia Pechstein ist der Heim-Weltcup ohne Medaille zu Ende gegangen. Die 42-Jährige landete am Sonntag im nicht-olympischen Massenstartrennen auf dem neunten Rang. Zuvor war die fünfmalige Olympiasiegerin Sechste über 3000 m geworden, in der Teamverfolgung belegte sie an der Seite von Isabell Ost und Bente Kraus (beide Berlin) den fünften Rang. Der Sieg im Massenstart ging an die Niederländerin Irene Schouten.

SID

Rubriklistenbild: © dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Mitten durchs Schneegestöber
Lenggries - Trotz widriger Bedingungen erreichten die Isarwinkler Teilnehmer ausgezeichnete Platzierungen beim Sparkassen-Cup.
Mitten durchs Schneegestöber
Skistars Svindal und Ligety verpassen WM
Berlin - Das ist ganz bitter für die beiden erfolgreichen Weltklasse-Skirennläufer: Nach Operationen verpassen der Amerikaner Ted Ligety und der Norweger Aksel Lund …
Skistars Svindal und Ligety verpassen WM
Jamanka kriegt den nötigen Schub
Der Europameistertitel kam für Mariama Jamanka überraschend. Die Bob-Pilotin hofft aber, dass nun der Knoten geplatzt ist - und sie bei der Heim-WM mit Top-Anschieberin …
Jamanka kriegt den nötigen Schub
„Kopf voraus die Mausefalle runter“
Kitzbühel – Linus Straßer ist Münchner – und doch darf er Kitzbühel als seine Heimrennen bezeichnen. Hier hat der Bub das Skifahren gelernt, weil er in der Kindheit …
„Kopf voraus die Mausefalle runter“

Kommentare