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Gelungener Auftakt: Fabian Seidl (M.) gewann den FIS-Cup in Otodden vor dem Österreicher Stefan Rainer (l.) und dem Norweger Joakim Anne. In den beiden folgenden Springen lief es nicht mehr so gut.  

Fabian Seidl landet zweimal auf den hinteren Plätzen

Erst der Höhenflug, dann der Absturz

Auerbach – Fabian Seidl, Vorzeigespringer des Ski-Club Auerbach, hat nun den Einstieg auf Schnee mit drei Wettkampfwochenenden hinter sich.

Nach der Mattensaison hoffte er natürlich darauf, sein hervorragendes athletisches Potenzial auf Schnee umsetzen zu können. Hierfür zog er aus zwei FIS-Cups und einem Continental Cup eine erste Bilanz – und die fiel gemischt aus.

Beim Einstieg auf Schnee in Notodden (Norwegen) gelang ihm ein überzeugender Erfolg. Auf der K 90-Schanze wurde er mit 97,0 und 96,0 Metern Erster vor dem Österreicher Stefan Rainer und dem Norweger Joakim Anne. Am nachfolgenden Wettkampftag sprang dann Rang sechs heraus. „Bei beiden Wettkämpfen gelangen mir pünktliche Sprünge, ich konnte meine Absprunghöhe in der Flugphase voll in Weite umsetzen“, erzählt der junge Auerbacher.

Beim Continental-Cup in Engelberg (Schweiz) hingegen lief es bei ihm, wie auch bei den anderen deutschen Teilnehmern, schlecht. „Sämtliche Sprünge bei diesem Wettkampf habe ich am Schanzentisch zu spät eingeleitet, die Skier nach dem Absprung hinten über Kreuz gebracht und konnte damit das ,V’ nicht ausreichend zum Flug ansetzen“, kommentiert Seidl selbstkritisch seinen 45. Platz.

Zur Abstellung dieses Problems hatte er mit seinen Trainern der Polizeitrainingsgruppe hart gearbeitet und gehofft, dass es beim FIS-Cup in Zakopane (Polen) auf der K 120-Schanze besser laufen würde. Beim ersten Sprung landete der Auerbacher mit 126,0 Metern zwar noch unter den ersten Zehn. Um diese Position halten zu können, hätte er sich im zweiten Sprung um zehn Meter steigern müssen. Dies gelang ihm mit 123,0 Metern nicht, die bekannten Fehler hatten sich wieder eingestellt. Letztlich landete Seidl auf dem 22. Platz. Angesichts der hohen Leistungsdichte zwar kein wirklich schlechtes Ergebnis, es entspricht aber nicht seinem Leistungsvermögen und vor allem nicht seinem Anspruch. Bei den kommenden Wettkämpfen hofft der Auerbacher, dass es von den Platzierungen her wieder aufwärts geht – und dass er die Fehler endlich abstellen kann.

VON ALARICH HERRMANN

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