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Garbrecht-Enfeldt zurück in der Sprinter-Elite

- Harbin/Berlin - Monique Garbrecht-Enfeldt ist nach drei Monaten voller Qualen wieder in die Weltelite der Sprinter zurückgekehrt. Bei ihrem Weltcup-Comeback im chinesischen Harbin feierte die neumalige Weltmeisterin aus Berlin mit den Plätzen zwei und drei über 1000 m eine Art Wiederauferstehung nach ihrer Knieverletzung.

<P>Auch über 500 m hat die 35-jährige WM-Titelverteidigerin mit den Rängen vier und sechs den Anschluss an die schnellsten Damen der Welt wieder hergestellt und darf nun optimistisch in Richtung Einzelstrecken-WM blicken.</P><P>"Die lange Verletzungspause kann man nicht so einfach wegdrücken. Ich spüre, dass mir nach wie vor die Wettkampfhärte fehlt", sagte die Hauptstädterin und gab sich trotz ihrer hervorragenden Resultate auf dem schweren Eis der Heilongjiang-Arena noch nicht euphorisch. "Vor allem über die 500 m am Sonntag habe ich mich geärgert, weil ich nach einem Fehlstart die ersten 100 m viel zu verhalten angegangen bin", meinte sie mit Blick auf ihren sechsten Rang, bei dem sie aber nur 0,23 Sekunden von Siegerin Marianne Timmer trennten.</P><P>Die niederländische Weltmeisterin war die überragende Sprinterin des Wochenendes, sie gewann neben den 500 m (39,12) auch beide 1000-m-Distanzen (1:17,71/1:17,49). Nachdem Monique Garbrecht am Tag zuvor in 1:18,54 Dritte geworden war, steigerte sie sich zum Abschluss der Asien-Tournee auf 1:18,21 und hielt als Zweite die starke asiatische Konkurrenz auf Distanz. "Mit meiner 200-m- Angangzeit von 18,2 war ich die Schnellste. Das gibt mir die Zuversicht, dass ich es noch kann", freute sich die flinke Berlinerin.</P><P>Einen Einbruch erlebte hingegen Sabine Völker, die wegen Rückenproblemen in der Woche zuvor auf die Sprint-WM in Nagano verzichtet hatte. Von Magenkrämpfen gepeinigt, reichte es für die dreimalige Olympia-Medaillengewinnerin am Sonntag gar nur zu Rang 16. Unmittelbar nach dem Rennen musste sich die Erfurterin sogar am Rande der Bahn übergeben. "Eine solche Zeit bin ich zuletzt vor sieben Jahren im Freien gelaufen", sagte die Thüringerin wenig später schon wieder mit Galgenhumor, nachdem sie für die 1000 m 1:20,32 Minuten benötigt hatte. Als einziges positives Zeichen wertete Völker, dass der lädierte Rücken den Belastungen Stand hielt.</P><P>In den Herren-Rennen verteidigte der deutsche Meister Dino Gillarduzzi (Inzell) mit vier Rängen unter den Top 20 seine Startberechtigung für die A-Gruppe. Weltmeister Erben Wennemars (Niederlande) verlor erstmals in dieser Saison ein 1000-m- Rennen und musste als Dritter den Sieg seinem Landsmann Gerard van Velde (1:09,52) überlassen. Über 500 m bezwang der Kanadier Mike Ireland mit zwei Streckensiegen (35,28/35,31) seinen Landsmann Jeremy Wotherspoon, der zuvor alle vier Rennen der Saison für sich entschieden hatte.</P>

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