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Das beste Ergebnis dieser Saison im Parallelslalom schaffte Cheyenne Loch beim Weltcupfinale in Winterberg. 

Snowboard-Weltcup

Guter Saisonabschluss für Cheyenne Loch

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Für Cheyenne Loch vom SC Schliersee gab es beim Weltcupfinale endlich eine Top-Acht-Platzierung im Parallelslalom. Das beste Saisonergebnis in dieser Disziplin.

Winterberg – Im finalen Rennen dieser Saison gab es für Cheyenne Loch vom SC Schliersee noch mal Grund zum Jubeln: Beim Parallelslalom in Winterberg fuhr sie auf den siebten Platz – und erreichte damit ihr bestes Saisonergebnis in dieser Disziplin. Auch im Slalom war die 24-Jährige in diesem Winter bereits schnell, schaffte es aber nie, gute Leistungen aus der Qualifikation bis zum Ende umzusetzen. Nun gelang ihr das: Mit der zehntbesten Zeit qualifizierte sich Loch für die Finalläufe und gewann – erstmalig in diesem Winter – das Achtelfinale.

Im Viertelfinale war Endstation: Lochs Teamkollegin Selina Jörg gewann mit über einer halben Sekunde Vorsprung und kam eine Runde weiter. Für Jörg ging es in diesem Rennen um einiges mehr als nur um ein gutes Ergebnis. Da ihre Hauptkonkurrentinnen um den Sieg in der Disziplinenwertung schon im Achtelfinale ausgeschieden waren, hatte sie noch Chancen auf die Kristallkugel. Mit dem Tagessieg hätte es für Lochs Freundin aus dem Allgäu für den Sieg in der Disziplinenwertung gereicht. Doch im Finale gegen die Schweizerin Patrizia Kummer unterlag sie um eine Hundertstel. „Gerade so knapp ist das schon sehr ärgerlich“, meint Loch, die im Zielbereich mitlitt. „Aber Selina ist schnell darüber hinweggekommen – mit dem Weltmeistertitel im Gepäck geht das schon“, ergänzt sie und lacht. Loch landet in der Disziplinenwertung auf dem zehnten Platz – in der Gesamtwertung als zweitbeste Deutsche nach Jörg sogar auf dem siebten Rang.

Im Teambewerb am Sonntag ging es dann vor allem darum, Spaß zu haben. Die Bedingungen waren aufgrund der hohen Temperaturen noch schwieriger als am Samstag, sodass es hauptsächlich galt, die Spuren zu treffen. Loch landete mit Christian Hupfauer auf dem zwölften Rang, worüber sich die beiden aber nicht ärgerten. „Wir haben unser Bestes gegeben und unseren Spaß gehabt“, sagt sie.

Spaß hatte Loch in dieser Saison nicht nur einmal. Die Highlights waren ihre Podestplatzierungen in Scuol und Rogla. „Aber auch allgemein meine Konstanz in Form von regelmäßigen Top-Acht-Plätzen“, fügt sie hinzu. Doch auch eine große Enttäuschung galt es für sie zu verarbeiten: die Weltmeisterschaften in Park City, bei denen Loch hinter ihren Erwartungen zurückblieb.

Insgesamt aber schaut die 24-Jährige zufrieden auf den Winter: „Ich habe für mich einige Schritte nach vorne gemacht und nach meinen Verletzungen endlich wieder das gute Gefühl zurückbekommen.“ Nun hat sie noch die Möglichkeit, bei ein paar Europacup-Rennen an den Start zu gehen. Dann heißt es, Zuhause zu entspannen, bevor im Mai das Athletiktraining für die neue Saison beginnt. 

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