"Haben den Knackpunkt überstanden"

- Garmisch-Partenkirchen - Wolfgang Steiert, dem Bundestrainer, war die Erleichterung anzumerken: "Garmisch-Partenkirchen war der Knackpunkt. Den haben wir gut überstand. Ich bin zufrieden, wie wir gewisse Krisensituationen gemeistert haben", sagt er zur Halbzeit der Vierschanzen-Tournee. Vier deutsche Skispringer unter den Top 12 - das kann sich sehen lassen. "Unser bestes Ergebnis auf der Olympiaschanze seit vielen Jahren", erklärte Steiert. Und auch die Perspektiven für die Springen in Innsbruck (Sonntag/live auf RTL von 13 bis 16.15 Uhr) und Bischofshofen am Dienstag sind durchaus erfreulich.

<P>Späth ist Gesamtdritter, Michael Uhrmann folgt einen Rang dahinter - zumindest ein Podiumsplatz ist da noch drin. "Ein Traum", wie Uhrmann meint. Und sogar den Norweger Sigurd Pettersen, Doppelsieger und Spitzenreiter, hält er - unter Umständen - noch für einholbar: "Bei ihm ist die Möglichkeit sehr groß, dass er einen Sprung mal richtig versemmelt."</P><P>Sven Hannawald und Martin Schmitt brauchen sich dagegen mit solchen Gedankenspielen nicht mehr zu beschäftigen. Nach zwei Springen liegen sie aussichtslos zurück, Hannawald als Gesamtzwölfter satte 74,2 Punkte, Schmitt (22.) gar um 114,7 Punkte, das sind Welten. "Bei mir ist ein Klemmer drin, den ich nicht mehr herausbekomme", bekannte Hannawald. Steiert ist sich über den Handlungsbedarf im klaren: "Die nächste Aufgabe ist, die beiden wieder weiter vorn zu platzieren." Noch etwas kritischer hörte sich die Mahnung von Thomas Pfüller, Sportdirektor des DSV, an: "Einmal im Winter kann solch ein Absturz passieren. Wenn es jedoch öfter passiert, müssen Maßnahmen ergriffen werden."</P>

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