Sperrung auf S4- und S6-Strecke – wann kommt Schienenersatzverkehr?

Sperrung auf S4- und S6-Strecke – wann kommt Schienenersatzverkehr?
+
Zunächst liefen die Vorbereitungen in Pyeongchang nur schleppend.

"deutliche Fortschritte"

IOC zufrieden mit Vorbereitungen für Olympia 2018 

Seoul - Die Vorbereitungen für die Olympischen Winterspiele 2018 im südkoreanischen Pyeongchang ließen bisher aus Sicht des IOC einiges zu wünschen übrig. Doch der Druck internationaler Sportfunktionäre zeigt anscheinend Wirkung.

Nach Kritik an der schleppenden Vorbereitung für die Olympischen Winterspiele 2018 in Pyeongchang sieht die zuständige IOC-Koordinierungskommission „deutliche Fortschritte“. Kommissionschefin Gunilla Lindberg vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC) bescheinigte den südkoreanischen Organisatoren am Donnerstag im östlichen Küstenort Kangnung, insbesondere bei der Entwicklung der Wettkampfstätten vorangekommen zu sein. Der Chef des Organisationskomitees (POCOG), Cho Yang Ho, räumte ein, schlechte Arbeit bei der Anwerbung von Sponsoren geleistet zu haben.

Noch im Januar hatte Lindberg die Olympia-Macher ausdrücklich zur Eile angetrieben. Als positiv bewertete sie nun etwa die Beauftragung einer Kommission, die Testveranstaltungen im nächsten Jahr durchzuführen. Die 28 vor-olympischen Events an den Veranstaltungsorten sollen zwischen Februar 2016 und April 2017 stattfinden. Ski-Verbandspräsident Gian-Franco Kasper hatte jüngst angezweifelt, dass es bereits 2016 zu Tests kommen könne.

Arbeitsgruppe will mehr Unternehmen als Sponsoren gewinnen

Auch tagte zum ersten Mal eine sogenannte Integrations-Arbeitsgruppe, die nach Diskussionen zwischen dem IOC und POCOG im Februar eingerichtet worden war. Die Gruppe soll Entscheidungen vereinfachen, indem sie alle beteiligten Parteien zusammenführt. An dem Treffen nahmen außer Lindberg und Cho unter anderen auch Kasper sowie der Gouverneur der Provinz Kangwon, Choi Moon Soon, teil.

POCOG müsse die Unternehmen noch von den Vorteilen überzeugen, die sie als Sponsoren von Olympischen Spielen hätten, sagte Cho. „Wir haben anfangs keine gute Arbeit dabei geleistet“, zitierte ihn die nationale Nachrichtenagentur Yonhap. Allerdings gehe er davon aus, dass zahlreiche Unternehmen die Spiele nun unterstützen wollten.

Die Fluggesellschaft Korean Air, deren Chef Cho ist, hatte als erst fünftes südkoreanisches Unternehmen in dieser Woche ein Partnerschaftsabkommen unterzeichnet. Südkoreas Präsidentin Park Geun Hye hatte im Februar an die großen Konzerne des Landes appelliert, die Winterspiele zu unterstützen.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Aus Blech mach Gold
Die deutschen Bobpiloten nehmen aus den Tests im Windkanal von Technologie-Sponsor BMW die Erkenntnis mit, dass ihre Schlitten noch besser laufen dürften als beim …
Aus Blech mach Gold
Wegen kontroversem Antrag: Österreichs Ski-Herren kritisieren Lindsey Vonn
Der Antrag von US-Star Lindsey Vonn bei einer Herren-Abfahrt starten zu dürfen hat hohe Wellen geschlagen. Vor allem die österreichischen Ski-Herren äußern sich kritisch.
Wegen kontroversem Antrag: Österreichs Ski-Herren kritisieren Lindsey Vonn
Tiroler wollen keine Olympia-Bewerbung - auch Aus für Inzell
Innsbruck sollte nach 1964 und 1976 zum dritten Mal Olympia-Gastgeber werden. 2026 war das Ziel, Inzell sollte die Wettbewerbe der Eisschnellläufer ausrichten. Doch die …
Tiroler wollen keine Olympia-Bewerbung - auch Aus für Inzell
Bob-Rivalen im eigenen Lager
FES oder Wallner? Schon letzten Winter mussten sich die deutschen Bob-Piloten zwischen zwei grundverschiedenen Systemen entscheiden. Nun haben sie sich festgelegt. Doch …
Bob-Rivalen im eigenen Lager

Kommentare