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Jubiläumserfolg für Hüfner

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Tatjana Hüfner © AP

Park City/München - Tatjana Hüfner, wer sonst? Die Rodel-Olympiasiegerin hat auch das vierte Saisonrennen gewonnen und damit ihren 25. Weltcup-Sieg eingefahren.

Mit ihrem 25. Weltcup-Erfolg hat Rodel- Olympiasiegerin Tatjana Hüfner ihre unglaubliche erste Saisonhälfte gekrönt und den nächsten Schritt auf dem Weg zum vierten Gesamtsieg in Serie gemacht. Die 27-Jährige aus Oberwiesenthal war auch am Freitag (Ortszeit) auf der Olympia-Bahn von Park City (USA) einmal mehr nicht zu schlagen und machte im vierten Weltcup-Rennen des WM- Winters ihren vierten Sieg perfekt. “Besser hätte der erste Teil der Saison für mich nicht laufen können“, erkannte Hüfner, deren Vereinskollegin Anke Wischnewski als Zweite den erneuten deutschen Doppelerfolg perfekt machte.

Wie schon bei den ersten drei Weltcups im nacholympischen Winter war Hüfner auch im US-Bundesstaat Utah eine Klasse für sich. “Der Weltcup in Park City war recht schwierig für mich. Ich war erst einmal zuvor hier und das ist auch schon vier Jahre her“, hatte die Perfektionistin aus Oberwiesenthal die Erwartungen noch gedämpft.

Doch im Rennen spielte die 27-Jährige ihre fahrerischen Qualitäten erneut aus und ließ der Konkurrenz einmal mehr keine Chance. Mithalten konnte nur Vereinskollegin Wischnewski, hinter der die junge Kanadierin Alex Gough Dritte wurde. “Ich komme immer näher dran. Wenn der Start mal ein bisschen schneller geht, kann ich auch mal ganz oben stehen“, sagte Wischnewski.

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“Angesichts der Platzierungen in den ersten Weltcups der Saison bin ich sehr stolz, aber auch ein bisschen überrascht, dass es so gut lief und ich bisher alle Rennen für mich entscheiden konnte“, sagte Hüfner. “Dies sah in den internen deutschen Vorbereitungslehrgängen noch nicht danach aus. Auch habe ich nicht damit gerechnet, dass ich mich so schnell, so gut auf meinen neuen Schlitten einstellen kann.“ In der Gesamtwertung liegt die Olympiasiegerin mit der Maximal- Punktzahl von 400 Zählern nach vier von neun Rennen klar in Front, ihr vierter Gesamtsieg in Serie ist in greifbarer Nähe.

Weniger gut lief es wie schon in der Woche zuvor für die Olympia- Dritte Natalie Geisenberger. Die Miesbacherin hatte im Training mit Nackenproblemen zu kämpfen und verpasste am Ende als Vierte knapp ihren dritten Podestplatz im WM-Winter. Erneut gut schlug sich Nachwuchsfahrerin Carina Schwab, die auf den siebten Rang fuhr und dabei auch Weltmeisterin Erin Hamlin (USA) hinter sich ließ.

Mit dem Sieg in Park City konnte sich Hüfner erfolgreich in die kurze Weihnachtspause verabschieden. Schon in der ersten Januar-Woche ist der Heim-Weltcup am Königssee geplant. Ende Januar steht auf der Olympia-Bahn im italienischen Cesana der Saisonhöhepunkt WM an.

dpa

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