Andreas Sander auf der Kandahar beim Super-G in Garmisch.
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Andreas Sander auf der Kandahar beim Super-G in Garmisch.

Generalprobe vor der WM

Kandahar: Deutsche Ski-Asse verpassen Super-G-Podium deutlich - Österreicher dominieren

  • Felix Durach
    VonFelix Durach
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  • Christoph Klaucke
    Christoph Klaucke
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Nach der Abfahrt am Freitag folgte am Samstag der Super-G auf der Kandahar. Ein Angriff der DSV-Asse auf das Podium blieb jedoch aus.

  • Der Ski-Zirkus ist auf der legendären Kandahar in Garmisch zu Gast.
  • Nach einem Tausch der Reihenfolge fand die Abfahrt am Freitag statt, der Super-G folgt am Samstag.
  • DSV-Ass Romed Baumann fährt im Super-Geinen Top-10-Platz ein. Der Österreicher Kriechmayr sichert sich den Sieg.
1. Vincenct Kriechmayr (AUT)1:12,68
2. Matthias Mayer (AUT)+0,17
3. Marco Odermatt (SUI)+0,49
4. Nils Allegre (FRA)+0,57
5. Christof Innerhofer (ITA)+0,68

14.41 Uhr: Achtungserfolg für Simon Jocher. Der DSV-Starter fuhr, kämpfte sich trotz hoher Startnummer mit einem starken Lauf noch auf Rang 18 und damit knapp hinter Hannes Reichelt. Manuel Schmid und Dominik Schweiger belegen am Ende die Plätze 41 und 42. Einen Angriff auf die Top-15 konnte aber keiner der vebleibenden Starter mehr fahren.

12.43 Uhr: Damit endet unser Live-Ticker vom Super-G auf der Kandahar in Garmisch. Die Platzierungen der verbleibenden deutschen Starter Simon Jocher, Dominik Schwaiger und Manuel Schmid reichen wir an dieser Stelle nach.

12.35 Uhr: Für die zwei DSV-Asse Romed Baumann und Andreas Sander fällt das Resultat gemischt aus. Baumann sichert sich mit Rang 10 voraussichtlich noch eine Top-10-Platzierung. Dem 35-Jährigen fehlt am Ende jedoch nur ein Zehntel auf den fünften Platz. Andreas Sander landet auf Platz 13. Der 31-Jährige besticht zwar mit Konstanz, muss für eine Top-Platzierung bei der WM aber noch einen Gang zulegen.

Kandahar im Live-Ticker: Österreicher bejubeln Doppelsieg - Kriechmayr und Mayer fahren allen davon

12.30 Uhr: Die ersten 25 Starter sind glücklicherweise ohne Sturz im Ziel angekommen. Damit sind alle Fahrer, die realistische Chancen auf einen Sieg haben, gewertet. Der österreichische Skiverband darf sich voraussichtlich über einen Doppelsieg freuen. Vincent Kriechmayr fuhr in Garmisch der Konkurrenz davon auf Rang 1 und wird dementsprechend auch als Top-Favorit in den WM-Lauf am Dienstag gehen. Sein Landsmann Matthias Mayer wird zweiter vor dem Schweizer Marco Odermatt.

Emanuele Buzzi: Auch Buzzi gelingt in Garmisch keine Überraschung mehr. Der Italiener schiebt sich knapp vor Theaux auf Platz 23.

Stefan Rogetin: Der Schweizer fährt die exakt gleiche Zeit wie Kline. Geteilter Platz 21.

Bostjan Kline: Der Slowene fährt der Spitzengruppe ebenfalls deutlich hinteher und kommt mit 1,71 Sekunden Rückstand auf Platz 21 ins Ziel.

Adrien Theaux: Der nächste französische Routinier erwischt einen schwarzen Tag. Über zwei Sekunden Rückstand auf Kreichmayr. Platz 21.

Daniel Dankelmaier: Der Österreicher kommt mit hoher Geschwindigkeit in den Lauf und muss dann für sein Tempo bezahlen. Ein Ausscheiden kann Dankelmaier zwar noch vermeiden, aber die Top-Zeiten sind damit zu weit weg. Rang 15.

Blaise Giezendanner: Auch der nächste Franzose erwischt einen verkorksten Lauf, wie zuvor Clarey und kann sich noch knapp vor seinem Landsmann auf den vorletzten Platz schieben.

Kandahar im Live-Ticker: Spitzengruppe im Ziel - Österreicher Kriechmayr vor Triumph in Garmisch

Dominik Paris: Der Kandahar-Sieger vom Freitag will auch im Super-G überzeugen, kann sich im oberen Teil aber nur knapp im Rennen halten. Trotz des großen Fehlers kann Paris in der zweiten Rennhälfte noch Zeit gutmachten und belegt den achten Platz. Ein Gutes Ergebnis für den Abfahrts-Spezialisten.

Johan Clarey: Ein verkorkster Lauf vom französischen Routiner. Clarey übernimmt die rote Laterne von Walder.

Christof Innerhofer: Der erste Italiener am Start legt ebenfalls eine starke Fahrt auf diem Piste und ist am Ende noch einmal zwei Hundertstel schneller als Franz. An Kriechmayr und Mayer kommt aber auch Innerhofer nicht ran.

Max Franz: Niemand kann Kriechmayr im oberen Teil das Wasser reichen. Auch der Österreicher Max Franz nicht, der aber dennoch eine gute Fahrt hinlegt und sich in die Top Fünf schieben kann.

Travis Ganong: Die solide Fahrt des US-Amerikaners reicht für Platz neun. Damit verdrängt er Sander auf den zehnten Rang.

James Crawford: Der Kanadier ist gut unterwegs, ehe er einen großen Bock schießt und fast aus dem Rennen ausscheidet. Das Tempo ist dannach weg und Crawford kommt als 13. ins Ziel.

Christian Walder: Kein guter Lauf vom Österreicher, der die rote Laterne von seinem Landsmann Reichelt übernimmt.

Loic Meillard: Auch der Schweizer verliert im oberen Teil und muss in der zweiten Rennhälfte punkten. Das gelingt Meillard jedoch gut und der 24-Jährige reiht sich auf Rang fünf ein.

Kandahar im Live-Ticker: DSV-Stars verpassen Angriff aufs Podium - Top-10-Platzierung möglich

Andreas Sander: Jetzt gilt es für Andreas Sander. Nach einer schwachen Leistung in der Abfahrt am Freitag will der DSV-Star jetzt im Super-G überzeugen. Bei der ersten Zwischenzeit ist Sander noch nah dran an den Top-Zeiten, kommt jedoch nicht an die Höchstgeschwindigkeiten ran. Im unteren Teil überzeugt auch Sander mit einer direkten Linie, kann den Geschwindigkeitsverlust jedoch nicht ausgleichen. Am Ende reicht es nur für Rang acht.

Romed Baumann: Jetzt folgt das deutsche Duo. Romed Baumann legt vor. Der Deutsche hat im oberen Teil den einen oder anderen Wackler in seinem Lauf und versuch diese Unsicherheiten mit einer direkteren Linie im unteren Bereich wieder auszugleichen - und das gelingt. Am Ende steht Baumann immerhin noch auf Platz sechs. Zeitgleich mit Caviezel.

Gino Caviezel: Der Schweizer ist eigentlich nicht der klassische Speed-Fahrer und versucht über seine Technik zu punkten. Die fehlende Geschwindigkeit merkt man Caviezel an, aber am Ende langt es noch für Rang sechs.

Kjetil Jansrud: Der Speed-Spezialist aus Norwegen geht im oberen Teile volles Risiko und wird fast aus der Piste getragen. Deswegen nimmt Jansrud im unteren Teil das Tempo etwas raus und muss sich mit dem sechsten Rang zufrieden geben.

Nils Allegre: Der erste Franzose im heutigen Rennen ist schnell unterwegs und kann sogar einen Fehler im oberen Teil wieder ausbügeln. Am Ende reicht dennoch nur für Platz 4.

Vincenct Kriechmayr: Der dritte Österreicher kann bei den ersten Zwischenzeiten einen Vorsprung auf Mayer herausfahren, verliert jedoch ebenfalls unten ordentlich an Zeit. Ganz knapp rettet Kriechmayr die Führung noch ins Ziel und übernimmt die Spitzenposition. Könnte das schon der Sieglauf gewesen sein?

Hannes Reichelt: Der nächste Österreicher folgt. Reichelt bestätigt leider den Trend der letzten Wochen und kann nicht mit der Spitzengruppe mithalten. Am Ende liegt er 0,93 Sekunden hinter seinem Landsmann Mayer. Platz 4.

Matthias Mayer: Und gleich der nächste Favorit. Matthias Mayer aus Österreich gibt richtig Gas auf der Piste. Oben ist Mayer deutlich vorne, verliert unten jedoch noch einige Hundertstel an Vorsprung. Am Ende liegt Mayer aber doch deutlich vor Odermatt.

Beat Feuz: Nun kommt der zweifache Kitzbühel-Sieger. Feuz liegt in den ersten Zwischenzeiten deutlich vor seinem Landsmann und verliert dann doch in der „Hölle“ noch knapp eine halbe Sekunde. 0,28 Sekunden liegt Feuz am Ende hinter Odermatt.

Marco Odermatt: Der Schweizer darf die erste Richtzeit vorlegen. Ohne große sichtbare Fehler kommt Odermatt im Ziel an. 1:13.17 ist die erste Duftmarke.

11.25 Uhr: Gleich geht es los in Garmisch. Die Athleten stehen schon am Starthäuschen bereit. Andreas Sander sagte vor dem Start im Interview „Es ist ein interessanter Lauf. Das gefällt mir.“ Kann der 31-Jährige in Garmisch noch einmal auf das Podium fahren?

Kandahar im Live-Ticker: Zwei Schweizer eröffnen das Rennen

11.10 Uhr: Für die zwei DSV-Stars Romed Baumann und Andreas Sander ist der Super-G in Garmisch die letzte Möglichkeit vor der WM noch einmal einen Angriff auf das Podium zu wagen. Am Dienstag geht es beim Super-G in Cortina d‘Ampezzo dann bereits um Medaillen. Baumann wird als Zehnter ins Rennen starten, Sander direkt hinter seinem Landsmann. Eröffnet wird das Rennen auf der Kandahar aber vom Schweizer Marco Odermatt. Mit dem zweifachen Kitzbühel-Sieger Beat Feuz startet ein Top-Favorit auf den Sieg auf Platz 2.

10.55 Uhr: Die Generalprobe vor der Ski-WM in Cortina d‘Ampezzo steht an. Bevor es für den alpinen Skizirkus nach Italien geht, kommt es auf der legendären Kandahar in Garmisch noch zu einem letzten Kräftemessen. Nach der Abfahrt am Freitag folgt der Super-G am Samstag. Insgesamt fünf deutsche Athleten werden ab 11.30 Uhr in der bayerischen Skisport-Metropole an den Start gehen. In knapp 40 Minuten geht es also los.

Nach Sturz auf der Kandahar: DSV verkündet Saisonaus für Josef Ferstl

Update vom 6. Februar, 8.40 Uhr: Bittere Nachrichten kommen vor dem anstehenden Super-G in Garmisch aus dem DSV-Lager. Josef Ferstl erlitt bei seinem Sturz auf der Kandahar-Abfahrt am Freitag einen Muskelbündelriss im linken Hüftbeuger und ein angebrochenes Sprunggelenk. Für den 32-Jährigen bedeutet diese Verletzung das Saison- und WM-Aus in diesem Jahr.

Ferstl konnte nach seinem heftigen Sturz auf der berüchtigten Abfahrtspiste in Garmisch zwar noch aus eigener Kraft ins Ziel abfahren, erhielt aber noch am Freitagabend die bittere Diagnose. Die alpine Ski-WM startet am 8. Februar im italienischen Cortina d‘Ampezzo.

Kandahar-Abfahrt: Heftiger Sturz von DSV-Star überschattet Paris-Sieg in Garmisch

Endergebnis:

1. Dominik Paris (ITA)1.33.81
2. Beat Feuz (SUI)+0.37
3. Matthias Mayer (AUT)+0.40
4. Max Franz (AUT)+0.42
5. Christof Innerhofer (ITA)+0.72

Update vom 5. Februar, 13.50 Uhr: Simon Jocher reiht sich direkt hinter Andreas Sander auf Rang 25 ein. Bester Deutscher ist Dominik Schwaiger mit Platz 12.

Update vom 5. Februar, 13.40 Uhr: An dieser Stelle beenden wir den Live-Ticker. An der Spitze um den führenden Italiener Dominik Paris wird sich wohl nicht mehr viel tun. Allerdings steht mit der Startnummer 51 mit Simon Jocher noch ein deutsches Ski-Ass in den Startlöchern. Wie sich der 24-Jährige schlägt, werden wir hier berichten.

Überschattet wurde die Kandahar-Abfahrt natürlich vom schlimmen Sturz vom Deutschen Josef Ferstl. Glücklicherweise ist alles glimpflich gelaufen und der DSV-Star konnte sogar eigenständig ins Ziel fahren.

Kandahar-Abfahrt im Live-Ticker: DSV-Asse mit verpatzter WM-Generalprobe in Garmisch

Manuel Schmid: Noch ein DSV-Ass. Schmid zeigt nach dem Ausfall seines Teamkollegen Ferstl eine gute Abfahrt. Zum Führenden Dominik Paris fehlen aber fast drei Sekunden - mehr ist bei diesen Bedingungen jetzt nicht mehr drin.

Henrik Roea: Der Norweger gibt alles und bleibt bei unter drei Sekunden Rückstand.

Ralph Weber: Dem Schweizer unterlaufen auf der schwer befahrbaren Piste ebenfalls zu viele Fehler. Weber kommt mit über drei Sekunden Rückstand ins Ziel.

Emanuele Buzzi: Der Italiener hat fast drei Sekunden Rückstand.

Gilles Roulin: Der Schweizer hat bei diesen Bedingungen erst Recht keine Chance - 3.76 Sekunden Rückstand.

Daniel Danklmaier: Der Österreicher wird auch zu weit hinausgetrieben und muss gegensteuern - Platz 24.

Matteo Marsaglia: Der Italiener legt eine solide Abfahrt hin. Auf seinen Landsmann Dominik Paris hat er aber über zwei Sekunden Rückstand. Trotzdem war es für Marsaglia eine gute Generalprobe für die Heim-WM in Cortina d‘Ampezzo.

Adrian Smiseth Sejersted: Der Norweger steht für volles Risiko. Er versucht alles, muss dann aber korrigieren. In seinem ersten Start in diesem Jahr reicht es vorerst für Platz 23.

Adrien Theaux: Der Franzose wählt eine gute Linie und legt einen technisch starken Lauf hin. Am Ende sind es aber trotzdem über zwei Sekunden Rückstand.

Nicolas Raffort: Der Franzose legt einen guten Start hin, dann treibt es ihn aber zu weit raus und er muss aufgeben. Scheinbar hat er sich am Bein verletzt, als er überdreht hat.

Hannes Reichelt: Es kann weitergehen! Der 40-jährige Reichelt gewann schon zweimal in Garmisch, fängt sich aber direkt über eine Sekunde Rückstand ein. Der Österreicher findet sehr schwere Bedingungen vor und gibt sogar vorzeitig auf. Schade!

12.47 Uhr: Deutsche Vorläufer werden auf die Piste geschickt. Die Spur wird so wieder neu gelegt und es werden Informationen über die Bedingungen auf der Strecke gewonnen.

12.43 Uhr: Das Rennen ist noch immer unterbrochen. Die Fangzäune am Streckenrand müssen neu aufgestellt werden. In wenigen Minuten sollte es aber weitergehen. Dominik Paris dürfte die Kandahar-Abfahrt gewinnen, allerdings warten im Starthäusl noch zwei DSV-Asse.

Kandahar-Abfahrt im Live-Ticker: DSV-Star Ferstl stürzt im Sprung - Fangnetze verhindern Schlimmeres

Josef Ferstl: Und die nächste DSV-Hoffnung. Ferstl ist ganz stark unterwegs und hat zur Hälfte des Rennen nur 0.34 Sekunden Rückstand. Kurz vorm Seilbahn-Sprung engleitet ihm dann der Außenski und der Sturz ist unvermeidbar. Sein Airbag schützt ihn vor dem harten Aufprall und dann kracht Ferstl ins Fangnetz. Zum Glück kann er schon wieder stehen. Das Rennen ist erstmal unterbrochen.

Dominik Schwaiger: Der nächste Deutsche ist am Start. Schwaiger greift voll an, dann driftet er ein bisschen nach außen. Technisch ist das eine starke Fahrt. Am Ende reicht es für Platz 12. Ein gutes Ergebnis, da war aber noch mehr drin.

Jared Goldberg: Der US-Amerikaner wählt eine zu weite Linie, das kann er im unteren Teil nicht mehr aufholen - Platz 17.

Daniel Hemetsberger: Der Österreicher zeigt einen tollen Lauf, verpasst aber die Einfahrt in die Hölle. Es reicht noch für Platz neun - sein WM-Traum lebt.

Marco Odermatt: Der Schweizer führt nach der ersten Zwischenzeit, doch das war nur ein Zeitfehler. Trotzdem legt der Youngster einen guten Lauf hin - Platz acht.

Andreas Sander: Der DSV-Star fuhr in Kitzbühel zweimal unter die Top 6. Was ist heute drin? Der Start ist schon mal vielversprechend. Doch der Rückstand wächst auf der undankbaren Piste, auch im technischen Teil kann er nicht mehr aufholen - nur Platz 17.

Martin Cater: Der Slowene ist chancenlos - fast drei Sekunden Rückstand. Jetzt kommt DSV-Hoffnung Andreas Sander.

Otmar Striedinger: Die zunehmende Sonneneinstrahlung macht den Fahrern jetzt zu schaffen - das macht sich sowohl auf die Sicht als auch auf die Piste bemerkbar. Der Österreicher legt einen soliden Lauf hin - 1.76 Sekunden Rückstand.

Matthieu Bailet: Die Franzosen sind heute nicht voll konkurrenzfähig. Der junge Bailet fährt eine gute Linie, bekommt den Speed aber nicht auf die Piste - etwas über zwei Sekunden Rückstand.

Kjetil Jansrud: Der Norweger legt einen guten Start hin, dann bekommt er aber trotz fehlerfreier Fahrt Rückstand aufgebrummt. Vielleicht hat er die Kanten zu hart gesetzt - Platz zehn.

Nils Allegre: Der Franzose kann nicht mithalten und fängt sich über zwei Sekunden Rückstand ein. Morgen im Super-G rechnet er sich mehr aus.

Romed Baumann: Der Fünfte von Kitzbühel greift heute das Podium an und kommt auch gut aus den Startlöchern. Dann steht der erste DSV-Fahrer kurz quer und verliert leider viel Zeit. Schade! Platz zehn mit 1.53 Sekunden Rückstand. Das kann er deutlich besser.

Niels Hintermann: Der Schweizer kann bei seinem ersten Start in diesem Jahr nicht ganz mithalten - 1.56 Sekunden Rückstand.

Carlo Janka: Der Schweizer konnte 2010 in Garmisch gewinnen. Wegen Rückenproblemen verzichtet er auf den Super-G und fährt nur noch Abfahrt. Janka kommt mit einer Sekunde Rückstand ins Ziel, da hat ein bisschen die Risikobereitschaft gefehlt.

Max Franz: Der Österreicher war gestern der Schnellste im Training. Diese Leistung kann er nicht ganz bestätigen. Nach einer Aufholjagd reicht es noch für den vierten Platz. Das könnte Franz womöglich das WM-Ticket bescheren.

Vincent Kriechmayr: Der Österreicher legt einen Topspeed mit über 122 km/h auf die Piste. Kurz vor Ziel unterläuft ihm aber ein Fehler - nur Platz sieben.

Christof Innerhofer: Der Sieger von 2013 zählt zu den Mitfavoriten. Doch dann verpasst er die Einfahrt zur Hölle und es trägt ihn weit hinaus - Platz vier. Bei der Heim-WM wird er wieder angreifen.

Johan Clarey: Der Franzose kassiert direkt nach dem Start einen Schlag auf der Piste. Der 40-jährige Ski-Oldie legt ein ordentliches Rennen hin, mit den jungen Wilden kann er heute aber nicht mithalten.

Travis Ganong: Dem Garmisch-Sieger von 2017 unterläuft schon kurz nach dem Start ein Fehler. Dem Rückstand fährt der US-Amerikaner hinterher - am Ende ist es etwas über eine Sekunde Rückstand.

Dominik Paris: Der Italiener fährt fast zeitgleich mit der Spitze in die Hölle und dann hat er sogar leichten Vorsprung. Und es reicht - 37 Hundertstel Vorsprung.

Kandahar-Abfahrt im Live-Ticker: Erster Sturz in Garmisch

Maxence Muzaton: Der Franzose stürzt kurz vor dem Ziel, er hatte nur eine halbe Sekunde Rückstand. Bitter! Es drückt ihn auf den Hosenboden, aber er steht direkt wieder auf und fährt noch ins Ziel.

Beat Feuz: Dem Doppel-Sieger von Kitzbühel liegt die technisch anspruchsvolle Strecke, mit seinem Feingefühl hat er hier Vorteile. Der Schweizer kommt gut aus der Hölle und es reicht - 0.03 Sekunden Vorsprung auf Feuz.

Bryce Bennett: Der US-Amerikaner handelt sich schon zu Beginn viel Rückstand ein, am Ende legt er aber eine solide Fahrt hin und hat knapp zwei Sekunden Rückstand auf den Führenden Mayer.

Matthias Mayer: Einer der Mitfavoriten geht an den Start. Der Österreicher Mayer legt die erste Richtzeit hin.

11.29 Uhr: Thomas Dreßen kam als Vorläufer ins Ziel und feierte seinen Ziellauf. Eine positive Nachricht für alle DSV-Fans.

11.28 Uhr: Andreas Sander spricht von „perfekten Bedingungen“ und ist sich sicher, „eine richtig gute Piste vorzufinden.“ Einer spannenden Kandahar-Abfahrt steht als nichts entgegen. Gleich geht‘s los.

11.22 Uhr: Deutschlands bester Ski-Fahrer Thomas Dreßen kann nach seinem gestrigen Comeback im Training nach Hüft-OP noch nicht an den Start gehen. Der Garmischer will aber als Vorläufer Praxis sammeln. Schade, vor einem Jahr hatte Dreßen mit der Startnummer eins noch sein Heimrennen gewinnen können.

Kandahar-Abfahrt im Live-Ticker - Zwei DSV-Asse wollen in Garmisch aufs Podium

11.18 Uhr: Kurz vor Beginn der WM testen die alpinen Ski-Asse bei der Abfahrt in Garmisch-Partenkirchen nochmal
ihre Form. Beim Heim-Event wollen Romed Baumann und Andreas Sander wie zuletzt in Kitzbühel das Podium attackieren - und diesmal erfolgreich sein. Baumann hatte vor sechs Jahren, damals noch als Österreicher, auf der Kandahar als Zweiter sein bislang letztes Podest im Weltcup erreicht.

10.06 Uhr: Langsam wird es ernst! In etwas mehr als einer Stunde geht es rund bei der Kandahar-Abfahrt. Bis wir den ersten deutschen Starter sehen werden, dauert es ein wenig: Romed Baumann kommt als Dreizehnter dran. Der Österreicher Matthias Mayer eröffnet das Rennen.

Update vom 5. Februar, 07.39 Uhr: Schade, Thomas! Das deutsche Ski-Ass Dreßen wird bei der Kandahar-Abfahrt am Freitag nicht dabei sein. Nach seiner Hüft-OP ging der Vorjahressieger zwar im Training an den Start, auf das Rennen verzichtet er aber. Die Weltmeisterschaft in Cortina habe Vorrang, so kurz vor der WM wolle er kein Risiko eingehen.

Kandahar-Abfahrt: Ski-Highlight in Garmisch am Wochenende

Erstmeldung vom 4. Februar, 16.32 Uhr: Garmisch - Generalprobe für die Weltmeisterschaft in Cortina d‘Ampezzo. Am Freitag steht im Ski-Kalender die legendäre Kandahar-Abfahrt auf dem Programm. Am Samstag geht es direkt weiter mit dem Super-G.

Der deutsche Ski-Star* Thomas Dreßen ist gut zwei Monate nach seiner Hüft-Operation in den alpinen Weltcup zurückgekehrt*. Im Abfahrtstraining auf der legendären Kandahar in Garmisch-Partenkirchen lag der 27-Jährige 3,03 Sekunden hinter dem Tagesschnellsten Max Franz aus Österreich.

Kandahar-Abfahrt schon am Freitag im Live-Ticker - ist DSV-Star Dreßen am Start?

Dass der beste deutsche Speedfahrer auch bei der heimischen Abfahrt am Freitag und dem Super-G am Samstag (jeweils 11.30 Uhr)* an den Start geht, war am Mittag aber unwahrscheinlich. Er selbst ging davon aus, dass er nur als Vorläufer antritt. Wegen der Pistenverhältnisse wurde die Reihenfolge der beiden Wettbewerbe am Donnerstag sogar getauscht.,

„Die Hüfte - ich habe keine Schmerzen gehabt. Das war das Wichtigste“, betonte Dreßen. „Dass ich fahrerisch noch nicht so weit bin, dass ich vorne mitfahre, ist logisch.“ Es gehe mit Blick auf die Rennen nun „in erster Linie darum, was es wert ist zu riskieren“. Am Nachmittag wolle er sich mit dem Trainerteam besprechen. Der gebürtige Garmischer hat bislang den kompletten Weltcup-Winter verpasst, soll bei der am Montag beginnenden WM in Cortina d‘Ampezzo aber dabei sein.

Wie schnell Dreßen wieder in die Erfolgsspur finden kann, hatte er im vergangenen Winter eindrucksvoll bewiesen. Damals raste er im kanadischen Lake Louise gleich im ersten Rennen nach seinem „Totalschaden“ im Knie zum Sieg. Auch die Abfahrt von Garmisch gewann er. Die Trainer und Verantwortlichen beim Deutschen Skiverband* (DSV) warnen allerdings davor, jetzt gleich wieder ähnliche Wunderdinge von dem Modellathleten zu erwarten.

Kandahar-Abfahrt in Garmisch im Live-Ticker: Dreßen komplettiert starkes DSV-Sextett

Und Dreßen selbst? „Im oberen Teil war der Grundspeed schon da, das passt eh“, sagte er. Unten raus, ab dem Eishang, wo die Piste einige unangenehme Schläge bereithält, habe er aber gemerkt, dass ihm nach der langen Pause „noch das Vertrauen und die Selbstverständlichkeit fehlen. Aber das passt schon.“

Alle sechs Kollegen im starken deutschen Abfahrtsteam waren schneller als Dreßen. Josef Ferstl wurde Zweiter, ließ aber ein Tor aus. Simon Jocher und Romed Baumann landeten in den Top Ten, Dominik Schwaiger, Manuel Schmid und Andreas Sander in den Top 20. Mit den DSV-Cracks ist auf der Kandahar zu rechnen. (ck/dpa/sid) *merkur.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

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