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Gina Stechert gewann in ihrer Karriere genau einen Weltcup.

Anhaltende Knieprobleme

Ski-Rennläuferin Stechert beendet ihre Karriere

München - Ski-Rennläuferin Gina Stechert (27/Oberstdorf) hat nach wiederholten schweren Verletzungen und einem Winter voller gesundheitlicher Probleme wenig überraschend ihren Rücktritt vom Leistungssport erklärt.

Sie habe „lange und hart“ um ihr Comeback gekämpft, sagte die Allgäuerin am Dienstag: „In den letzten Wochen ist mir jedoch klar geworden, dass ich meinen Sport nicht mehr mit der letzten Konsequenz ausüben kann.“

Ausschlaggebend war schließlich ein Riss der Patellasehne im linken Knie, den Stechert im Januar 2014 im österreichischen Altenmarkt erlitten hatte. Die daraus resultierenden Probleme mit dem Knie vereitelten in diesem Winter den Versuch, in den Weltcup zurückzukehren. Weil sie ihren Ansprüchen nicht mehr gerecht werden könne, sei es besser aufzuhören, erläuterte die Spezialistin für Abfahrt und Super-G.

Gina Stechert, jüngere Schwester des verletzungsanfälligen Weltcup-Rennläufers Tobias Stechert (29), hatte ihren größten Erfolg am 21. Februar 2009, als sie überraschend die Abfahrt in Tarvisio/Italien gewann - es war ihre einzige Platzierung auf dem Siegerpodest bei 86 Starts im Weltcup. Fünf weitere Male fuhr sie in die Top Ten. Bei einer Großveranstaltung war ihr bestes Resultat Rang zehn bei der Olympia-Abfahrt 2010.

Im Verlauf ihrer zehnjährigen Weltcup-Karriere war Stechert wiederholt durch schwere Verletzungen zurückgeworfen worden. Unter anderem erlitt sie 2005, 2009 (jeweils rechtes Knie) sowie im September 2011 (links) Kreuzbandrisse. In Zukunft will sie in der Bundeszollverwaltung arbeiten. Alpindirektor Wolfgang Maier betonte: „Mit Gina Stechert beendet eine hervorragende Rennfahrerin ihre Karriere.“

sid

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