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Eric Frenzel ist in Seefeld nicht zu schlagen.

Nordische Kombination

Frenzel gewinnt auch zweites Rennen bei Seefeld-Triple

Seefeld - Die Leistungen von Kombinierer-Olympiasieger Eric Frenzel in Seefeld sind kaum zu fassen. Am Samstag gab es bereits seinen zehnten Sieg in Serie. Der dritte Triple-Sieg scheint nur noch Formsache.

Seefeld ist Eric-Frenzel-Land. Auch am Samstag sicherte sich der Oberwiesenthaler den Tageserfolg auf der zweiten Etappe des Seefeld-Triple der Nordischen Kombination. Es war sein zehnter Sieg im Tiroler Wintersport-Mekka in Serie, mit dem er einen weiteren Schritt zum Titel-Hattrick beim Saisonhöhepunkt der Kombinierer machte. In der Casino-Arena avanciert das Fanclub-Lied „Eric lauf und flieg, Dir gehört der Sieg“ mittlerweile zum Hit.

Satte 24,9 Sekunden beträgt Frenzels Vorsprung auf den Japaner Akito Watabe, Fabian Rießle als Dritter hat bereits 1:27,7 Minuten Rückstand. Am Sonntag werden zum Abschluss zwei Sprünge und ein 15-Kilometer-Lauf absolviert, allerdings bei schlechten Wetteraussichten.

„Ich kann es immer nur wiederholen: Ich bin selbst jedes Mal überrascht, wie das hier funktioniert“, bemerkte der glückliche Erzgebirger, den scheinbar nichts und niemand aufhalten kann. Mit seinem 27. Weltcup-Sieg übernahm er nun auch wieder die Führung im Gesamtklassement.

Das Springen wurde am Samstag zur Lotterie. Wechselnde Windbedingungen machten besonders den Favoriten das Leben schwer. Leidtragender war vor allem Fabian Rießle, der unglaubliche 26,5 Windpunkte zugerechnet bekam, seinen dritten Platz vom Freitag damit aber nicht verteidigen konnte und von Platz acht eine Verfolgungsjagd starten musste. Die führte ihn dann erneut auf Platz drei. „Ich kann mich nicht erinnern, dass es jemals in der Kombination derart viele Bonuspunkte gegeben hat“, sagte Sprung-Trainer Kai Bracht.

Frenzel störte das wenig. Er musste bei den zweitschlechtesten Bedingungen vom Bakken, landete dennoch bei 99,5 Metern und hielt den Rückstand auf Watabe auch dank der 20 Windpunkte mit vier Sekunden in Grenzen.

„Ich bin total zufrieden mit dem Sprung. Es war wirklich nicht einfach, aber es ist mir ganz gut gelungen“, meinte Frenzel, der dann sofort ankündigte, mit Watabe in der Loipe zusammenzuarbeiten, um die schnellen Läufer nicht zu nah herankommen zu lassen. 7,5 Kilometer arbeiteten die beiden zusammen, dann zog Frenzel das Tempo an und nahm dem Japaner noch knapp 25 Sekunden ab. „Jetzt will ich das Triple auch gewinnen. Die Ausgangsposition ist zumindest nicht schlecht“, sagte der 27-Jährige.

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