Markus Eisenbichler (l.) ist seine berufliche Zukunft sicher.
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Markus Eisenbichler (l.) ist seine berufliche Zukunft sicher.

Sechsfacher Weltmeister

Deutscher Skisprung-Star freut sich, „Teil der Familie zu sein“ - Karriere nach der Karriere gesichert

  • Antonio José Riether
    VonAntonio José Riether
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Bei der vergangenen Nordischen Ski-WM war Markus Eisenbichler eine der schillernden Figuren. Doch auch beruflich läuft es für den Skispringer bestens.

Siegsdorf - Markus Eisenbichler bewies auch im vergangenen Winter, dass er der aktuell erfolgreichste deutsche Skispringer der WM-Geschichte ist. Der sechsfache Weltmeister ist jedoch nicht nur an der Schanze ein wichtiger Bestandteil seines Teams, auch neben dem Sport trägt der Siegsdorfer viel Verantwortung. Der 30-Jährige ist bereits seit September 2014 bei der Bundespolizei angestellt, nun verkündete der Wintersport-Star erfreuliche Neuigkeiten.

Markus Eisenbichler: Plan des Skispringers geht auf - Siegsdorfer sichert sich berufliche Zukunft

Ende 2019 sprach Eisenbichler mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung ausführlich über seinen Job als Gesetzeshüter und die entsprechenden Zukunftsaussichten. „Ich bin Bundespolizist, und da bin ich auch sehr stolz drauf. Ich bin dankbar, dass ich diese Ausbildung habe machen können“, meinte er damals. Auch machte er bereits eine vielsagende Andeutung, der er nun scheinbar auch nachkommt.

„Wenn ich mit dem Skispringen aufhöre, wird dies auch meine Schiene sein“, äußerte der damals 28-Jährige, der seine Bestimmung gefunden zu haben scheint. Auf Instagram postete der Skisprung-Star am Mittwoch ein Foto aus der Bundespolizeisportschule in Bad Endorf, auf dem er eine besondere Urkunde erhält. „Vielen Dank Bundespolizei für eine sichere Zukunft, freut mich ein Teil dieser Familie zu sein“, schreibt der dreifache Einzel-Weltcupsieger unter das Bild. Ein Hashtag verrät den Grund für die Freude des Sportlers: von nun an ist er Beamter auf Lebenszeit.

Markus Eisenbichler: Beruflicher Plan des erfolgreichen Skispringers geht auf

„Ich will weiter als Bundespolizist arbeiten. Skispringen ist dann mein Hobby“, gab er schon damals im FAZ-Interview zu verstehen. Nun hat sich Eisenbichler eine ordentliche Basis für seine Zukunft und die Zeit nach der Karriere erarbeitet. Mit dem Spitzensport ist jedoch noch lange nicht Schluss, zu stark präsentierte sich Eisenbichler in den vergangenen Wettbewerben. Bei den Nordischen Skiweltmeisterschaften in Oberstdorf räumte er im Team sowie im Mixed ab und gewann jeweils Gold.

Mit dem lebenslangen Beamtenstatus könnte Eisenbichler zusätzliches Selbstvertrauen tanken. Der Weltcup beginnt bereits im November mit dem Springen im russischen Nischni Tagil, auch dort wird der Oberbayer wieder mit von der Partie sein. (ajr)

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