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Zur Pause gezwungen ist aktuell Monoskifahrer Georg Kreiter. Er hofft, dass sein Renn-Winter in einer Woche beginnt. 

Nach Stürzen ist Paralympics-Athlet zur Pause gezwungen

Monoski: Georg Kreiters Saison startet mit Frust

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2018 ist bald vorbei – und das ist gut so, findet Georg Kreiter. Es war nicht sein Jahr. Bei den Paralympischen Spielen in Pyeongchang verletzte sich der Mono-Skifahrer des RSV Murnau schwer, kämpfte sich zurück. Jetzt muss er nach zwei Stürzen schon wieder pausieren.

Murnau – Georg Kreiter klingt frustriert. „Ja“, sagt er, „bin ich auch ein bisschen.“ Gerade sitzt er im Auto, ist auf dem Weg zum Orthopäden. Schon wieder. Dabei sollte er doch heute ins Pitztal fahren zu den Deutschen Meisterschaften. Als Titelverteidiger. Stattdessen aber muss er pausieren. Schon wieder.

Vor acht Wochen stürzte der querschnittsgelähmte Mono-Skifahrer des RSV Murnau im Training. „Das gehört dazu“, sagt der 33-Jährige, Meist machen diese kleinen, häufigen Unfälle auch keine großen Probleme, die Folgen sind nach ein bis zwei Tagen in der Regel wieder auskuriert. Anders dieses Mal. Die linke Schulter war „stark beleidigt“. Diagnose: einige Sehnen angerissen. Nach etwa zwei Wochen Pause stieg Kreiter wieder ins Training ein – im Schongang.

Sturz samt Überschlag

Vergangene Woche der nächste Sturz, Kreiter überschlug sich, verletzte sich erneut an der Schulter, nun an der rechten. Einen genauen Befund hat er noch nicht. Wahrscheinlich ist ein Nervenstrang betroffen. Sicher ist: Er muss wieder eine Pause einlegen. Und garantiert wird er die Deutschen Meisterschaften an diesem Wochenende und auch die ersten Europacup-Rennen gleich im Anschluss im Pitztal verpassen. Dabei war er zuversichtlich, seine Titel im Slalom und Riesenslalom zu verteidigen. „A g’mahde Wiesn wär’s nicht gewesen.“ Aber machbar. Dafür hat er den ganzen Sommer über geschuftet.

Bei bei den Paralympischen Spielen in Südkorea im März war er schwer gestürzt, hatte sich das Schlüsselbein gebrochen und an der Schulter verletzt. Es folgten zwei Operationen, 60 Tage Krankenhaus, drei Wochen häusliche Pflege, viele Wochen Rehabilitation, Kraft- und Aufbautraining. „Ich hab so gekämpft, dass ich wieder einigermaßen fit werde“ – und jetzt der Rückschlag. „Ich will einfach Spaß haben am Rennenfahren. Das war in letzter Zeit nicht so der Fall.“ Doch die Freude soll wieder kommen. Eine „ordentliche Saison“ bleibt Kreiters Ziel, ohne dass er konkrete Platzierungen nennt. Beginnen soll sie im Optimalfall in einer Woche bei den nächsten Europacup-Rennen im schweizerischen St. Moritz. Mitfahren wird Kreiter. „Und dann schau mer mal.“

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