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Dreifach-Jubel in der letzten Olympia-Nacht - Deutschland erobert sensationelle Position im Medaillenspiegel

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Die Olympischen Winterspiele stehen an: Wo steht Deutschland im Medaillenspiegel?
Die Olympischen Winterspiele stehen an: Wo steht Deutschland im Medaillenspiegel? © GEPA Pictures / Imago

Die Olympischen Spiele sind vorbei, wie hat Deutschland abgeschnitten? Ein Blick auf den Medaillenspiegel zeigt: Schwarz-Rot-Gold muss sich nicht verstecken.

Update vom 20. Februar: Das deutsche Team hat die Olympischen Winterspiele von Peking auf Platz zwei des Medaillenspiegels abgeschlossen. Am Tag der Schlussfeier holte Pilot Francesco Friedrich im Viererbob das insgesamt zwölfte deutsche Gold in China, Johannes Lochner gewann Silber. Zuvor hatten die Alpinen am Sonntag im Mixed-Teamwettbewerb ebenfalls Platz zwei belegt. Mit zwölfmal Gold, zehnmal Silber und fünfmal Bronze lagen die Athletinnen und Athleten aus Deutschland nur hinter Norwegen (16/8/13). Dritter wurde Gastgeber China mit neunmal Gold, viermal Silber und zweimal Bronze.

Die 16 Goldmedaillen der Skandinavier bedeuten einen Winterspiele-Rekord, zuvor hielten Norwegen und Deutschland mit jeweils 14 Olympiasiegen vor vier Jahren in Pyeongchang die Bestmarke. Mit 27 Medaillen blieb die deutsche Mannschaft hinter der Gesamtausbeute von 2018 mit 31-mal Edelmetall.

Olympische Winterspiele: Der Medaillenspiegel (nach 109 von 109 Wettbewerben)

Erstmeldung vom 4. Februar: Peking – Vom 4. bis 20. Februar 2022 finden in Peking die 24. Olympischen Winterspiele statt. Folglich ist die chinesische Hauptstadt die einzige Destination, die sowohl Sommer- als auch Winterspiele in ihrer Vita führt, denn Peking fungierte bereits im Jahr 2008 als Gastgeber des olympischen Sommerturniers. Die asiatische Millionenmetropole bekam unter anderem den Zuschlag, weil etliche Sportstätten erhalten geblieben sind und aufgrund ihres guten Zustands einer abermaligen Nutzung zugeführt werden. Neue Anlagen und Arenen waren nur vereinzelt vonnöten. Sie entsprechen durchweg aktuellen Standards.

Olympische Winterspiele 2022: Der Medaillenspiegel aus deutscher Sicht

Blickt man auf den Medaillenspiegel vor den Olympischen Winterspielen im Jahr 2022, ist festzustellen, dass die deutsche Bilanz überaus positiv ausfällt. Beim Zugrunde legen aller bis dato abgehaltenen Winterspiele kommt die Statistik zu dem Schluss, dass bundesdeutsche Sportlerinnen und Sportler die meisten Medaillen und Podiumsplätze sammeln konnten. Ausgewertet wurden alle Ergebnisse zwischen der Winterolympiade 1924 im französischen Chamonix und den vorangegangenen Spielen im südkoreanischen Pyeongchang (2018). Demnach standen deutsche Sportlerinnen und Sportler insgesamt 408 Mal auf dem Treppchen. Die Podiumspositionen teilen sich wie folgt auf:

Die bisher erfolgreichsten Winterspiele aus bundesdeutscher Perspektive waren die Endausscheidungen in Pyeongchang. In Südkorea gewannen deutsche Damen und Herren 14 Mal Gold, 10 Mal Silber und 7 Mal Bronze. Folglich standen deutsche Aktive 31 Mal auf dem dreiteiligen Siegerpodest, wobei die aus dem bayerischen Wintersportort Garmisch stammende Biathletin Laura Dahlmeier den Medaillenreigen eröffnete. Dahlmeier hat ihre aktive Karriere inzwischen beendet und betätigt sich mittlerweile als Bergläuferin.

Olympische Winterspiele 2022: Der Medaillenspiegel der führenden Nationen

Unmittelbar vor den Olympischen Winterspielen 2022 weist der Medaillenspiegel Deutschland mit 408 Plaketten als führende Nation aus. Auf dem zweiten Platz rangiert Russland. Die Russen haben bisher 135 Goldmedaillen gewonnen. Zudem gehen 102 Silber- und 109 Bronzemedaillen auf ihr Konto. Unterm Strich standen Vertreter der russischen Föderation 346 Mal auf einem Podium. 22 Podiumsplätze mehr weist Norwegen auf. Die Skandinavier kassierten 132 Mal Gold, 125 Mal Silber und 111 Mal Bronze. Je nach Gewichtung des Edelmetalls rangiert Norwegen entweder auf Rang zwei oder drei. Keine Unklarheit herrscht über die Nation, die Platz vier einnimmt. Es handelt sich um die Vereinigten Staaten von Amerika. Die USA waren für 105 Gold-, 110 Silber- und 89 Bronzemedaillen gut (304 Podiumsauftritte).

Alpine Staaten mit guter Bilanz

Der nördliche Nachbar der USA befindet sich auf Platz fünf des ewigen Medaillenspiegels der Olympischen Winterspiele. Kanada eroberte bis heute 73 Mal Gold, 63 Mal Silber und 63 Mal Bronze. Österreich ist Sechster der Tabelle. 64 Gold-, 81 Silber- und 87 Bronzemedaillen sind für den Alpenstaat gelistet. Es folgt die schwedische Nation auf Rang sieben. 57 Mal Gold, 46 Mal Silber und 55 Mal Bronze ergeben 158 Podiumsplätze. Nur fünf weniger stehen für die Schweiz zu Buche. Schweizer Athleten entführten bis dato 55 Gold-, 46 Silber- und 52 Bronzeplaketten in ihre Heimat.

Olympische Winterspiele 2022: Welche Sportarten den Medaillenspiegel positiv beeinflussen

Bei der Betrachtung der Sportarten, die den Medaillenspiegel im Angesicht der Olympischen Winterspiele 2022 unterfüttern, wird die eine oder andere Präferenz deutlich. So weiß Deutschland speziell beim Biathlon zu glänzen. Der Kombinationswettbewerb war in der Vergangenheit für zahlreiche Medaillen gut. Die Russen hingegen sind Allrounder und traditionell in allen Sportarten stark. Kanada besitzt eine auffällige Affinität zum Eis. Die Nordamerikaner bringen besonders beim Eishockey, Bobfahren und Eislauf ihre Stärken ein, wohingegen die von jeher galant auf Brettern stehenden Skandinavier die unterschiedlichen Disziplinen des Skisports favorisieren.

Aus deutscher Sicht hätten die Spiele kaum erfolgreicher sein können: Sie gehen mit der Schlusszeremonie zu Ende. Wir begleiten die Feier im Live-Ticker.

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