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Maria Riesch ärgert sich über ihren Fehler im Super-G
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Maria Riesch ärgert sich über ihren Fehler im Super-G

Riesch nach "Monsterbock" 15. - Vonn überragend

Cortina d'Ampezzo - Ihren eigenen “Monsterbock“ findet Maria Riesch ärgerlich, die überragende Speedform ihrer Rivalin Lindsey Vonn erscheint der Slalom-Weltmeisterin fast schon gespenstisch.

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“Ich weiß auch nicht, was sie anders macht. Das hat heute gar nicht so schnell ausgesehen“, sagte die Partenkirchenerin am Freitag nach ihrem enttäuschenden 15. Super-G-Platz in Cortina d'Ampezzo bei Vonns siebtem Saisonsieg im Olympia-Winter. “Aber das ist gerade das Beängstigende, wenn man gar nicht groß sieht, warum sie so schnell ist.“ Dass die Freundin ihr zudem auch die Führung im Gesamtweltcup wieder abjagte, nahm die 25-Jährige hin: “So wie ich hier schwächele, schwächelt Lindsey in den Technikrennen. Leider bin ich da nicht so dominant wie sie im Speed.“

Mit Junioren-Weltmeisterin Viktoria Rebensburg (Kreuth) als beste Deutsche auf Rang zwölf und einem 21. Platz der bislang vergeblich um die Olympia-Qualifikation kämpfenden Gina Stechert (Oberstdorf), war Bundestrainer Mathias Berthold auch mit dem Teamergebnis unzufrieden. “Das war nicht gut von uns. Alle sind hinter dem zurück geblieben, was sie eigentlich können“, sagte der Damen-Chefcoach, der sich neben der Stärke in den technischen Disziplinen so sehr auch im Geschwindigkeitsbereich größere Fortschritte wünscht.

Maria Riesch hatte ihre Ambitionen auf ihr erstes Super-G-Podium der Saison mit einem schweren Fehler zu Beginn der zweiten Streckenhälfte in den Schnee gesetzt, als sie mit guter Zwischenzeit hinter einer Kante beinahe ein Tor übersah. “Da musste ich die Ski so reinhauen, dass ich fast stehen geblieben wäre. Da ist dann so die Geschwindigkeit weg, dass mich das in der Folge bestimmt eine Sekunde gekostet hat“, berichtete sie. “Ich hab mit dem Licht-Schatten- Wechsel Probleme gehabt.“

Vielmehr als dieser Schnitzer machte Riesch aber die Häufung von Fehlern in der Disziplin zu schaffen, in der sie immerhin im vorletzten Winter noch die Disziplin-Wertung gewonnen hatte. In diesem Winter folgten nach einem fünften Rang Anfang Dezember in den weiteren Super-G die Plätze 21, 24 und nun 15. “Ich weiß, dass ich, wenn ich ohne größeren Fehler runterfahr, ums Podium fahren kann“, klagte sie, um den Blick wieder nach vorn zu richten: “Man muss es positiv sehen, ich weiß, wenn ich ohne Fehler runter komme, bin ich vorn dabei. Ich heb mir das für die Olympischen Spiele auf.“

Im Gesamtweltcup droht ihr Vonn an diesem Wochenende wieder zu enteilen. Mit dem Sieg vor Fabienne Suter (Schweiz) und Anja Pärson (Schweden) hat die 25-Jährige mit 994 Punkten nun 56 Zähler Vorsprung vor Riesch (938). Und vor dem abschließenden Riesenslalom am Sonntag folgt an diesem Samstag mit der Abfahrt ein weiteres Speedrennen. “Da wird Lindsey wohl wieder nicht zu schlagen sein“, meinte Riesch.

dpa

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