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Tatjana Hüfner stürzte im Training.

Schrecksekunde für Hüfner

Altenberg - Ausgerechnet zwei Wochen vor dem WM-Auftakt in Igls sorgte Rodel-Olympiasiegerin Tatjana Hüfner im für eine Schrecksekunde. Die Rodlerin stürzte bei einem Test-Rennen.

Zwei Wochen vor dem Start in den WM-Winter hat Rodel-Olympiasiegerin Tatjana Hüfner mit einem Sturz für eine Schrecksekunde im deutschen Lager gesorgt. “Es war ein einfacher Kippsturz“, beschrieb die 28-Jährige das Malheur am Freitag beim letzten internen Weltcup-Qualifikationsrennen auf der WM-Bahn in Altenberg. Nach ausgiebiger ärztlicher Untersuchung am lädierten rechten Fuß konnte die dreimalige Weltmeisterin aber Entwarnung geben: “Es ist ein bisschen dick und gequetscht, aber es ist nichts Schlimmes.“ Damit steht einem Start Hüfners in zwei Wochen beim Weltcup-Auftakt im österreichischen Igls wohl nichts im Wege.

Hüfner, die nach ihrem dritten WM-Sieg im vergangenen Winter für den Weltcup gesetzt ist, hatte das interne Ausscheidungsrennen als letzten Härtetest nutzen wollen. Die Rennen zuvor hatte die Ausnahmefahrerin fast nach Belieben kontrolliert. “Was Tatjana aufs Eis bringt, ist schon richtig stark“, lobte Bundestrainer Norbert Loch. “Sie ist einfach eine Klasse für sich.“

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Doch auf der Bahn in Altenberg, auf der in knapp drei Monaten die Weltmeisterschaft ausgetragen wird, verlor Hüfner am Freitag gleich im ersten Lauf die Kontrolle über ihren Schlitten und stürzte. Bei der anschließenden Untersuchung wurde aber lediglich die leichte Verletzung festgestellt. “In ein paar Tagen ist sie sicher wieder voll einsatzfähig“, sagte Loch.

Hüfner führt auch im kommenden Winter das deutsche Rodel-Team an. Bei den Frauen konnten sich neben der Olympiasiegerin und der ebenfalls gesetzten Natalie Geisenberger noch Anke Wischnewski und Rückkehrerin Corinna Martini einen Weltcup-Startplatz sichern. Dagegen muss Carina Schwab, die im vergangenen Winter stark aufgetrumpft hatte, erst einmal zuschauen.

Bei den Männern waren Olympiasieger Felix Loch und Andi Langenhan gesetzt, die weiteren Plätze sicherten sich David Möller, Johannes Ludwig und Nachwuchsfahrer Ralf Palik. “Palik ist sehr stabil in den Wettkämpfen und fährt sehr schnelle Zeiten“, lobte der Bundestrainer. Bei den Doppelsitzern werden die Weltcup-Gesamtsieger Tobias Wendl/Tobias Arlt, Toni Eggert/Sascha Benecken sowie Ronny Pietrasik/Christian Weise den Bob- und Schlittenverband für Deutschland (BSD) vertreten.

dpa

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