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Stina Nilsson beim Jubeln.

Ringwald Zwölfte

Skilanglauf: Nilsson und Golberg gewinnen Weltcup-Auftakt

Kuusamo - Die Schwedin Stina Nilsson und der Norweger Paal Golberg haben beim Weltcup-Auftakt der Skilangläufer die ersten Siege des WM-Winters geholt.

Die beiden Skandinavier gewannen im finnischen Kuusamo den Klassik-Sprint und eroberten das Gelbe Trikot der Führenden im Gesamtweltcup. Für einen deutschen Lichtblick am Polarkreis sorgte Sandra Ringwald als Zwölfte. Rekordweltmeisterin Marit Björgen (36) aus Norwegen musste sich nach 622 Tagen Babypause mit Rang zehn begnügen.

"Es waren heute bei dem starken Schneefall schwierige, aber faire Bedingungen", sagte DSV-Trainer Torstein Drivenes im ZDF. Ringwald überstand als einzige Deutsche die Qualifikation und überzeugte auch als Zweite ihres Viertelfinals. Im Halbfinale wurde die 26-Jährige aus Schonach jedoch Letzte ihres Laufs und verpasste das sechste Top-Ten-Resultat ihrer Karriere knapp.

Vorzeitig ausgeschieden waren Nicole Fessel (Oberstdorf) und Hanna Kolb (Buchenberg) auf dem geteilten 34. Platz sowie Stefanie Böhler (Ibach/39.), Debütantin Katharina Henning (Oberwiesenthal/40.) und Victoria Carl (Zella-Mehlis/78.). "Natürlich hatte ich mehr erwartet. Es ist nicht ganz einfach, hier zu laufen. Da muss schon alles passen, damit man weiterkommt", sagte Böhler.

Im Finale verwies Nilsson die Norwegerin Maiken Caspersen Falla, beste Sprinterin des vergangenen Winters, auf den letzten Metern auf Rang zwei. Dritte wurde in Heidi Weng eine weitere Norwegerin. Gesamtweltcup-Siegerin Therese Johaug (Norwegen) war wegen ihrer Dopingsperre nicht am Start.

Bei den Männern feierte Golberg den vierten Einzel-Sieg seiner Karriere vor dem Schweden Calle Halfvarsson und Junioren-Weltmeister Johannes Hösflot Kläbo aus Norwegen. Sebastian Eisenlauer (Sonthofen/35.), Thomas Bing (Rhön/48.) und Thomas Wick (Zella-Mehlis/70.) scheiterten bereits in der Qualifikation.

"Ich habe mich eigentlich extrem gut gefühlt, bin zuversichtlich hierher gefahren. Es ist ärgerlich, wenn man dann ein schlechtes Rennen macht", sagte Eisenlauer. Auch der Norweger Martin Johnsrud Sundby, der im Sommer wegen des unsachgemäßen Gebrauchs eines zugelassenen Asthma-Mittels rückwirkend gesperrt wurde, schaffte es nicht unter die besten 30.

sid

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