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Musste sich mit Rang drei anfreunden: Richard Freitag und die DSV-Adler verpassten den Erfolg in Zakopane.

Auch Österreich vor deutschem Team

DSV-Adler springen auf Platz drei - Polen siegen

Zakopane - Die deutschen Skispringer haben den Teamsieg in Zakopane verpasst. Die DSV-Adler müssen sich mit Rang drei hinter Polen und Österreich begnügen.

Die deutschen Skispringer haben bei ihrem Heim-Weltcup in Willingen den möglichen Sieg im Teamwettbewerb verpasst. Der überragende Andreas Wellinger (Ruhpolding), Richard Freitag (Aue), Markus Eisenbichler (Siegsdorf) und Lokalmatador Stephan Leyhe (Willingen) belegten eine Woche nach ihrem Sieg in Zakopane mit 910,7 Punkten Rang drei hinter den siegreichen Polen (931,5) und Österreich (919,2).

Bester Springer des nach dem ersten Durchgang noch führenden DSV-Quartetts war der formstarke Wellinger, der bei wechselhaften Bedingungen an der Mühlenkopfschanze auf 145,0 und 139,0 m segelte und Hoffnungen für das Einzel am Sonntag weckte. "Heute sind mir die beiden Sprünge echt gut gelungen. Den ersten habe ich bis unten genießen können", sagte Wellinger im ZDF.

Eisenbichler, Leyhe und Freitag schwächeln

Auch Eisenbichler (138,0+132,0 m) überzeugte, Leyhe (134,5+120,0) und Schlussspringer Freitag (121,5+130,5) blieben dagegen etwas hinter den Erwartungen zurück. Weltmeister Severin Freund (Rastbüchl) hatte seine Saison nach einem im Training erlittenen Kreuzbandriss vorzeitig beendet.

Nicht zu schlagen waren derweil die favorisierten Polen, die sich vor allem auf Vierschanzentournee-Sieger Kamil Stoch (134,0+126,5) verlassen konnten. Für das Team des neuen Trainers Stefan Horngacher war es nach der Premiere Anfang Dezember in Klingenthal erst der zweite Team-Erfolg der Weltcup-Geschichte.

sid

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