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Skispringen: Für Andreas Wellinger ist die Saison im Skispringen gelaufen.

Bundestrainer bestätigt

Skispringen: Saison-Aus für Andreas Wellinger

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Olympiasieger Andreas Wellinger wird den kompletten Weltcup 2019/20 im Skispringen verpassen. Das teilte der neue Bundestrainer Stefan Horngacher mit.

Planegg - Bittere Nachrichten für die deutschen Skispringer. Olympiasieger Andreas Wellinger wird im Weltcup 2019/20 nicht zur Verfügung stehen.

Skisprung-Bundestrainer Stefan Horngacher hat Hoffnungen auf ein Comeback des verletzten Olympiasiegers einen klaren Dämpfer verpasst. "Andi wird diese Saison sicher nicht auftauchen", sagte der Nachfolger von Werner Schuster als DSV-Coach im Skispringen in einem am Freitag veröffentlichten Interview auf "sportschau.de". 

Skispringen: Saisonhighlight steigt ohne Andreas Wellinger

Dass die deutsche Mannschaft im Weltcup 2019/20 im Skispringen, der am 23. November mit dem Auftaktspringen im polnischen Wisla beginnt, zunächst ohne den 24-Jährigen antritt, stand nach dem Kreuzbandriss, den der gebürtige Traunsteiner im Sommer erlitten hatte, schon vor dem Saisonstart fest. In Bestform wäre Wellinger, der vor seiner Verletzung im Training einen guten Eindruck hinterlassen hatte, einer der Top-Anwärter für die Weltcup-Saison 2019/20 gewesen.

Dass Andreas Wellinger auch zum Saisonhighlight Vierschanzentournee nicht rechtzeitig fit werden würde, war aufgrund der Schwere der Verletzung keine Überraschung. Dennoch bestand ursprünglich die Hoffnung, dass Wellinger zum Saisonende noch in den Weltcup 2019/20 einsteigen könne.

Dazu kommt es nun nicht, wie der neue Bundestrainer im Skispringen mitteilte.  "Er macht in der Reha gute Fortschritte, aber schnell-schnell macht in dieser Saison keinen Sinn. Ziel muss es sein, ihn für nächstes Jahr und die WM in Oberstdorf wieder fit zu bekommen."

Skispringen: Rückschlag auch für Severin Freund

Bei der Einkleidung der Sportler des Deutschen Skiverbandes Mitte Oktober hatte Sportdirektorin Karin Orgeldinger eine Rückkehr im anstehenden Weltcup-Winter nicht ausgeschlossen. 

Einen kleinen Rückschlag auf dem Weg zurück in die Wettkämpfe muss auch Severin Freund verkraften. Der 31-Jährige, der in der jüngeren Vergangenheit mit zwei Kreuzbandrissen zu kämpfen hatte und sich im Februar am Meniskus operieren ließ, habe "aktuell wieder kleinere Probleme und muss eine Pause machen", sagte Horngacher. "Wir müssen schauen, wie es bei ihm in den nächsten Wochen weitergeht. Beim Weltcupstart wird er sicher nicht dabei sein." 

Quelle: chiemgau24.de

*chiemgau24.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks

truf mit dpa

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